Stmk: 24 Stunden Feuerwehrdienst für die Jugend des Abschnittes „Oberes Sulmtal“ Ende August 2020

OBERES SULMTAL (STMK): Am Freitag, dem 28. August 2020, trafen sich 19 Jugendliche des Abschnittes 5 Oberes Sulmtal mit ihren neun Betreuern im Rüsthaus der Feuerwehr Grünberg- Aichegg, um die diesjährige 24 Stunden Übung abzuhalten. Ziel dieser Übung war es die Jugendlichen auf den oft anstrengenden und abwechslungsreichen Alltag eines Feuerwehrmitgliedes vorzubereiten und möglichst reale Einsatzszenarien abzuarbeiten.

Nach dem Beziehen der Schlafstätte im Rüsthaus erfolgte auch schon der erste Einsatz, ein Verkehrsunfall beim Kreisverkehr in Hollenegg, bei dem ein Pkw mit einem Moped kollidierte. Hier musste die Unfallstelle richtig abgesichert werden, ein Brandschutz aufgebaut und die beiden verletzten Personen gemeinsam mit dem Grünen Kreuz versorgt werden. Dann ging es für alle wieder zurück zum Rüsthaus, wo von den Kameraden der Feuerwehr Grünberg- Aichegg eine Stärkung vorbereitet wurde. Nach kurzer Verschnaufpause wurden die Florianis auf verschiedene Fahrzeuge aufgeteilt und es ging zu einem angenommenen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Hier wurde ebenso ein Brandschutz aufgebaut, die Unfallstelle ausgeleuchtet und die eingeklemmte Person mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes der Feuerwehr Rettenbach aus dem Fahrzeug befreit.

Gegen Mitternacht erfolgte bereits die nächste Alarmierung. Zwei vermisste Personen in einem Waldstück in Riemerberg, so lautete der Einsatzbefehl für die motivierten Jugendlichen. Nach der Erkundung der Lage wurde vom Einsatzleiter beschlossen, eine Suchkette zu bilden. So wurde das unwegsame Gelände wachsam abgesucht und die beiden Schwammerlsucher rasch gefunden. Die Verletzten wurden vor Ort von den Jugendlichen erstversorgt und zum Sammelpunkt transportiert. In den Nachtstunden kam es zu einem weiteren Einsatz. Eine Person war unter einem PKW eingeklemmt und musste von den Jungflorianis mit Hilfe von pneumatischen Hebekissen gerettet werden.  

Nach einer kurzen Nachtruhe und einem ausgiebigen Frühstück ging es gestärkt weiter mit einer Gerätekundeübung, bei der die Kameradinnen und Kameraden das Aufbauen einer Löschleitung beübten und verschiedene Möglichkeiten zur Brandbekämpfung gezeigt bekamen. Zurück im Rüsthaus wartete ein gutes Mittagessen und nach dem Saubermachen der Schlafstätte erfolgte der letzte Alarm zu einem Holzstapelbrand im Bauhof Schwanberg, wo auch zwei Nebengebäude geschützt werden mussten. Mit voller Motivation begaben sich die Jugendlichen zum letzten Einsatz, bei dem das zuvor erlernte Wissen bereits wieder angewandt wurde.

Nach dem vom Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben wurde, sind die Geräte versorgt geworden und es wurde eine abschließende Besprechung durchgeführt, bei der auch der zuständige Abschnittsbrandinspektor ABI Johannes Aldrian, sowie der Kommandant der Feuerwehr Grünberg- Aichegg HBI Josef Heinzl begrüßt werden konnten.

Bei den Schlussworten wurden die Jugendlichen für ihre Disziplin und ihr Engagement gelobt und es wurde auch die Wichtigkeit der Feuerwehrjugend angesprochen. Ebenso wurde der Feuerwehr Grünberg- Aichegg für die Verpflegung und Unterbringung, sowie auch der Gemeinde Bad Schwanberg für die finanzielle Unterstützung bei der Verpflegung gedankt.

Abschnittsjugendbeauftragter Andreas Winkler bedankte sich nochmals bei den zahlreich erschienenen Burschen und Mädchen und auch bei den Betreuern für die aufwändige Vorbereitung und Ausarbeitung der Übungen. Auch dem Grünen Kreuz wurde für die Mitwirkung an der Übung ein Dank ausgesprochen.  

Zum Abschluss wurden alle von HBI Josef Hainzl herzlich zu einem Eis am Hauptplatz von Bad Schwanberg eingeladen.

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