Oö: Brand einer überdachten Müllinsel bei Mehrparteienwohnhaus in Kirchdorf → Alarmstufe II ausgelöst

KIRCHDORF AN DER KREMS (OÖ): Am 3. September 2020 um 01:01 Uhr wurde die Feuerwehr Stadt Kirchdorf zu einem Brand in die Krankenhausstraße gerufen. Beim Eintreffen stand der Bereich einer überdachten Müllinsel zwischen zwei Häuserblöcken bereits in Vollbrand.

Aufgrund des starken Feuerscheins wurden von umliegenden Bewohnern mehrere Notrufe abgesetzt und somit seitens der Landeswarnzentrale Alarmstufe 2 ausgelöst.

Sofort wurde mit zwei C-Rohren ein Löschangriff vorgenommen. Über die Drehleiter wurde ein weiteres C-Rohr in Stellung gebracht. Durch die Unterstützung vom Roten Kreuz Kirchdorf wurden die Bewohner bereits aus den Häuserblöcken evakuiert. Glücklicherweise wurden nur zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

Das durch den Brand instabil gewordene Dach wurde abgetragen und die Brandstelle auf weitere Glutnester kontrolliert und immer weiter runtergekühlt. Der Einsatz konnte nach etwa 3,5 Stunden beendet werden.

Freiw. Feuerwehr Kirchdorf / Krems

Infos Laumat.at

Einen Großeinsatz hat in der Nacht auf Donnerstag ein Brand einer Müllinsel zwischen zwei Mehrparteienwohnhäusern in Kirchdorf an der Krems ausgelöst. Zwei Personen wurden bei dem Brand verletzt.

“Wir sind von der Landeswarnzentrale alarmiert worden zu einem “Brand Wohnhaus”. Beim Eintreffen haben wir festgestellt, dass eine Müllinsel mit mehreren Müllbehältern in Vollbrand steht, dieser Brand sich bereits auf zwei angrenzende Fassaden und den Dachstuhl ausgebreitet hat. Die Besonderheit war, dass diese Müllinsel zwischen zwei Mehrparteienhäusern eingegrenzt und mit einem Flugdach in Holzkonstruktion überdacht war. Diese Holzkonstruktion hat eben auch in voller Ausdehnung gebrannt und die Vollwärmeisolierung an den beiden Hausfassaden ist weggeschmolzen gewesen und hat auf den Dachstuhl übergegriffen.

Wir haben dann sofort mit zwei Atemschutztrupps einen Außenangriff gestartet, in weiterer Folge die Häuser durchsucht. Die Personen waren zum Großteil schon im Freien, wie wir eingetroffen sind. Die restlichen Wohnungen haben wir dann gemeinsam mit dem Roten Kreuz Kirchdorf an der Krems geleert, die Bewohner betreut und haben in weiterer Folge noch die Drehleiter in Einsatz gebracht”, schildert Philipp Schwarz, Einsatzleiter der Feuerwehr Kirchdorf an der Krems.

Der Rettungsdienst, dessen Dienststelle direkt gegenüber der Einsatzörtlichkeit liegt, war also unmittelbar nach der Alarmierung bereits am Einsatz. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins gegenüberliegende Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf eingeliefert werden. Mehrere Wohnungen waren durch den Brand für zumindest die Nacht auf Donnerstag vorerst nicht benützbar.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Laumat.at

Meldung der Polizei – Zeugenaufruf

Am 3. September 2020 wurde gegen 1 Uhr bei mehreren Containern einer Müllinsel in Kirchdorf an der Krems ein Brand entdeckt, welcher in weiterer Folge auf die Dachkonstruktion und die Außenfassaden zweier angrenzender Wohnhäuser übergriff. Einige Bewohner dieser Objekte wurden durch laute Knallgeräusche auf das Feuer aufmerksam und verließen fluchtartig ihre Wohnungen. Zwei vor den Wohnhäusern abgestellte Fahrzeuge wurden von den Besitzern aus dem Gefahrenbereich gebracht, die Männer erlitten jedoch dabei Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus Kirchdorf an der Krems gebracht. Drei Wohnungen wurden durch die starke Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen, sie können vorerst nicht betreten werden. Brandursache und Schadenshöhe stehen derzeit nicht fest.
Im Zusammenhang mit dem Brand wird derzeit nach drei bis fünf Jugendlichen gefahndet, welche kurz nach Brandentdeckung beobachtet wurden, wie sie die Örtlichkeit fluchtartig verließen. Hinweise diesbezüglich erbeten an die Polizei in Kirchdorf an der Krems, Tel. 059133 4120.

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