D: Lebensgefährlich Verletzter bei Unfall in Umspannanlage → Lichtbogen durch 10.000 Volt-Leitung

ESSEN (DEUTSCHLAND): Bei einem Betriebsunfall in einer Umspannanlage in Essen ist am Morgen des 14. September 2020 ein 42 Jahre alter Mitarbeiter lebensgefährlich verletzt worden. Ein aus drei Mann bestehender Wartungstrupp war in einem Technikgebäude an der Dahlhauser Straße mit Arbeiten beschäftigt.

Dabei hat der Verletzte von einer 10.000 Volt führenden Leitung einen Lichtbogen gezogen und einen Kurzschluss verursacht. Durch den fließenden Strom zog er sich u. a. starke Verbrennungen zu. Seine Kollegen retteten ihn aus dem Gefahrenbereich und brachten ihn ins Freie. Nach Versorgung durch ein Rettungsteam und eine Notärztin kam der Mann mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik. In den umliegenden Stadtteilen Steele, Horst, Freisenbruch und Kray kam es zu großflächigen Stromausfällen, Ampelanlagen stiegen aus, Telefon- und Internetverbindungen ruhten ebenso.

Zeitgleich zu dem Ereignis rückte die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung an einem Altenheim in Freisenbruch aus, dort war der Diesel-Notstrom-Generator angesprungen. Die Abgaswolke war zunächst als Brandrauch gedeutet worden.

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