D: Kommunale Einsatzleitung (KEL) im Feuerwehrgerätehaus Hanstedt umfangreich modernisiert

HANSTEDT (DEUTSCHLAND): Die „Kommunale Einsatzleitung“ (KEL) im Feuerwehrhaus Hanstedt ist jetzt umfangreich renoviert und modernisiert worden. Eine „KEL“ kommt bei überregionalen Großschadenslagen, wie z.B. Stürmen, Starkregenereignissen oder Hochwasser zum Einsatz, um die eigentliche Rettungsleitstelle des Landkreises zu entlasten.

In solchen Fällen werden dann die Einsatzkräfte der Samtgemeinde Hanstedt aus der „KEL“ im Hanstedter Feuerwehrhaus koordiniert. Hierzu stehen nun je zwei Computerarbeitsplätze mit der Einsatzführungssoftware „Fireboard“ und zwei Funkplätze zur Verfügung. Auch das neue, sogenannte „Sonderlagenmodul“ des Landkreises Harburg wurde in die neue, kommunale Leitstelle integriert. „Ab jetzt können die, in der Rettungsleitstelle angenommenen, Einsätze direkt und digital auf unsere Rechner übertragen werden“, so der Leiter der KEL Hanstedt, Sven Bahlburg.

Zukünftig können auch die digitalen Statusmeldungen der einzelnen Einsatzfahrzeuge direkt in der kommunalen Leistelle angezeigt werden. Dadurch kann bei steigender Effizienz eine noch geringere Fehlerquote erreicht werden. Ein neuer Telefonanschluss mit zwei Leitungen und ein schnelleres Internet runden die Modernisierung ab.

Die Umbauarbeiten der Räumlichkeiten wurden komplett von Mitgliedern der FF Hanstedt in ehrenamtlicher Arbeit ausgeführt. Neben dem federführenden Leiter der KEL, Sven Bahlburg, sind insbesondere Maler Mirco Wiegels, Elektriker Stefan Lodders und Tischler Thomas Lüdtke an den Arbeiten beteiligt gewesen. „Die vier haben wirklich tolle Arbeit geleistet!“, so Ortsbrandmeister Peter Lege. Während der mehrwöchigen Arbeiten mussten u.a. eine Wand abgebrochen, diverse Malerarbeiten durchgeführt und ein riesiger Arbeits- und Schreibtisch gebaut werden.

Auch die gesamte Verkabelung des Leitstandes wurde auf den neuesten Stand gebracht. „Das Engagement der Hanstedter Kameraden ist absolut überragend! Es ist super, solche Leute in den eigenen Reihen zu haben!“, freute sich der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier.

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