Bayern: Geplatzte Wasserleitung löscht Küchenbrand

MÜNCHEN (BAYERN): Am Abend des 3. Oktober 2020 hat eine Küche im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in München gebrannt. Bewohner hörten den Rauchwarnmelder einer Nachbarwohnung und berichteten der Integrierten Leitstelle, dass es im Hausflur nach Rauch riecht und der Bewohner nicht öffnet.

Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte wurden bereits vom Wohnungseigentümer, der von den Nachbarn telefonisch informiert wurde, erwartet.
Ein Trupp mit Atemschutzgeräten konnte schnell Entwarnung geben. Das ausgebrochene Feuer in der Küche, war bereits fast vollkommen durch einen
geplatzten Wasserschlauch gelöscht worden. Der Angriffstrupp musste lediglich noch kleinere Nachlöscharbeiten durchführen. Allerdings hatte sich giftiger Brandrauch in den Räumen ausgebreitet. Mit einem Hochleistungslüfter wurde die komplette Wohnung entraucht.

Die Küche ist derzeit nicht benutzbar. Das Wasser aus dem geplatzten Wasserschlauch sickerte bereits durch die Fehlbodendecke. Es entstand hierdurch
ein kleiner Wasserschaden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 20´000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.

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