Schweiz: Brennendes Öl in Pfanne → Verpuffungen und Glimmbrände durch Löschversuche mit Wasser

WOHLEN (SCHWEIZ): Am Freitagmorgen, 1. Jänner 2021, entzündete sich Öl in einer Pfanne, welches unbeaufsichtigt erhitzt wurde. Der Bewohner versuchte den Brand zu löschen, was jedoch zu einer Verpuffung und in der Folge zu mehreren Glimmbränden führte. Es wurden keine Personen verletzt. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Kurz nach 19:30 Uhr ging beim Feuerwehrnotruf die Meldung über einen Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in Wohlen an der Bremgarterstraße ein. Die Feuerwehr Wohlen wurde umgehend vor Ort aufgeboten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren keine offenen Flammen sichtbar. Es war lediglich Rauch aus dem zweiten Obergeschoss feststellbar. Alle Bewohner befanden sich außerhalb des Gebäudes und waren unverletzt.

Bei der Kontrolle der betroffenen Liegenschaft durch die Feuerwehr wurden mehrere Glimmbrände in den Zwischenböden des ersten und zweiten Obergeschosses festgestellt. Aus diesem Grund musste die Feuerwehr mehrere Zwischenböden und Wände im Mehrfamilienhaus aufbrechen und kühlen, um eine weitere Ausbreitung der Glimmbrände zu verhindern. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Schweizerfranken.

Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Gemäß ersten Erkenntnissen dürfte ein 28-jähriger Bewohner der Liegenschaft am Morgen Öl in einer Pfanne erhitzt haben, welches sich in der Folge entzündete. Der Bewohner wurde durch die Rauchentwicklung auf den Brand aufmerksam und versuchte, das brennende Öl mittels Wasser zu löschen. Durch die Verpuffung dürften Flammen in den Dampfabzug geraten sein, welche im Verlauf des Tages zu mehreren Glimmbränden führten. Im Einsatz standen die Feuerwehr Wohlen sowie Patrouillen der Regionalpolizei Wohlen sowie der Kantonspolizei.

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