D: 7-Stunden-Einsatz bei umgestürzten Lkw bei Gangelt

GANGELT (DEUTSCHLAND): Die Feuerwehr Gangelt wurde um 13:52 Uhr des 22. Jänner 20201 zu einem Hilfeleistungseinsatz auf der Bundesstraße 56 neu alarmiert. Zwischen den Ortschaften Gangelt und Birgden war aus bislang ungeklärter Ursache ein Lkw umgestürzt.

Der Fahrer eines Sattelzuges mit polnischen Kennzeichen befuhr aus Richtung der Niederlanden kommend die Bundesstraße 56 neu in Richtung Heinsberg. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer in Höhe der Ortschaft Birgden die Kontrolle über sein Fahrzeug und kippte zur Seite. Dabei wurde der Sattelanhänger schwer beschädigt, der Lkw-Fahrer blieb jedoch glücklicherweise unverletzt.

Die Bergung des mit Planen beladenen Sattelzuges gestaltete sich sehr aufwendig. Zunächst musste mit Hilfe eines Kranwagens der umgestürzte Sattelahänger entladen werden. Hierfür mussten rund 45 Planenrollen einzeln mit einem Kran entladen werden. Anschließend konnte der leere Sattelanhänger mit einem Kran wieder aufgerichtet werden, so dass ein Bergungsunternehmen den Sattelzug abschleppen konnte.

Nachdem das Fahrzeug geborgen war, musste die Fahrbahn aufwendig durch ein Spezialunternehmen gereinigt werden. Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die B56n zwischen den Ausfahrten Gangelt und Birgden mehr als 8 Stunden lang komplett in beide Richtungen gesperrt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten den Brandschutz sicher und leuchteten bei der Bergung des Fahrzeuges die Unfallstelle weiträumig aus. Insgesamt waren rund 25 Einsatzkräfte der Einheiten Birgden, Schierwaldenrath und Kreuzrath unter der Leitung von Brandinspektor Leo Buchkremer rund 7 Stunden lang vor Ort.

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