Schweiz: 19 Personen (davon 11 Kinder) bei Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in Stäfa evakuiert

STÄFA (SCHWEIZ): Beim Brand eines Mehrfamilienhauses am Mittwochnachmittag, 3. Februar 2021, in Uerikon (Gemeinde Stäfa) mussten mehrere Personen evakuiert werden. Personen sind keine verletzt worden. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.

Kurz nach 16 Uhr bemerkte eine Bewohnerin der Liegenschaft Rauch im Gebäude. Umgehend alarmierte sie die Feuerwehr und leitete die Evakuierung der übrigen Hausbewohner ein. Beim Eintreffen der Löschkräfte stand der Dachstock des Gebäudes in Brand. Die acht erwachsenen Bewohner und elf Kinder konnten das Gebäude in der Zwischenzeit unverletzt verlassen. Ein Kind musste von der ausgerückten Sanität kurzzeitig betreut werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig und dauerten in den Abend hinein. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte erfolgreich verhindert werden.

Die Ursache des Feuers ist derzeit nicht bekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Ein Zusammenhang mit einer zum Brandzeitpunkt über Uerikon aktiven Gewitterzelle kann nicht ausgeschlossen werden. Durch das Feuer erstand ein erheblicher Sachschaden, der auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt wird. Während dem Einsatz standen diverse Personen für die Betreuung der betroffenen Bewohner im Einsatz. Da das Gebäude nicht mehr bewohnbar war, musste für alle Bewohner Unterbringungsmöglichkeiten organisiert werden.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Meilen, die Feuerwehren Männedorf-Uetikon und Stäfa, je eine Patrouille der Polizei Region Meilen und der Gemeindepolizei Uetikon am See, ein Notarzt, je ein Rettungswagen des Spitals Männedorf und Regio144 sowie Angehörige von Schutz & Rettung Zürich im Einsatz. Für die Beurteilung des Brandobjekts wurde zudem ein Baustatiker aufgeboten.

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