Stmk: Sprengung einer Mülltonne löst in Graz Alarmanlagen aus und lässt Teile bis 50 m weit fliegen

GRAZ (STMK): Am Samstagabend, 6. Februar 2021, sprengten bislang unbekannte Täter vermutlich unter Verwendung eines pyrotechnischen Gegenstandes eine Metallmülltonne. Obwohl teilweise schwere Metallteile 40 bis 50 Meter weit durch die Luft geschleudert wurden, gab es keine Verletzten.

Gegen 19.30 Uhr wurden Polizisten zur Örtlichkeit Annenstraße – Kreuzung Quergasse gerufen, weil es dort eine Explosion gegeben habe, diverse Gegenstände auf der Straße verstreut liegen würden und zahlreiche Alarmanlagen ausgelöst worden seien.Beim Eintreffen der Beamten konnte festgestellt werden, dass es laut Angaben von mehreren Passanten eine heftige Explosion gegeben hatte und weißer Rauch aufgestiegen war.

Nach großräumiger Absperrung des unmittelbaren Bereiches, konnte ermittelt werden, dass eine Metallmülltonne mit einem Gewicht von ungefähr 40 kg aus der Bodenverankerung gerissen und teilweise mehrere kiloschwere Metallgegenstände 40 bis 50 Meter weit durch die Luft geschleudert worden waren. Da sich zum Zeitpunkt der Explosion offenbar keine Person im unmittelbaren Bereich aufgehalten hatten, dürfte niemand verletzt worden sein.

Es entstand Sachschaden in bislang nicht bekannter Höhe.Bei den weiteren Ermittlungen, unter Beiziehung des Kriminalreferates sowie eines sprengstoffsachkundigen Organes der Polizei und des Entschärfungsdienstes des Einsatzkommandos Cobra, konnte festgestellt werden, dass die bislang unbekannten Täter vermutlich eine Sprengung der Metallmülltonne durch Verwendung eines pyrotechnischen Gegenstandes durchgeführt hatten. Aufgrund der Ermittlungs- und anschließenden Reinigungstätigkeiten wurde der Bereich der Annenstraße bis 21.35 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Da zahlreiche Passanten an der Örtlichkeit anwesend waren sowie aus den Wohnungsfenstern der umliegenden Häuser das Geschehen beobachteten, ersucht die Polizei Zeugen und weitere Geschädigte des Vorfalles mit der Polizeiinspektion Graz-Hauptbahnhof, Tel.: 059133/6584-100, Kontakt aufzunehmen. Da es bereits am 3. und 5. Februar 2021 an der gleichen Örtlichkeit Explosionen gegeben haben soll, wird gebeten auch diesbezügliche verdächtige Wahrnehmungen der oben angeführten Dienststelle zu melden

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