D: 55-jähriger Fassadenarbeiter saß fünf Stunden in 23 Metern Höhe fest

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Wegen eines technischen Defekts saß ein Fassadenarbeiter fünf Stunden in 23 Metern Höhe auf einer Arbeitsbühne fest. Der hinzugerufene Techniker konnte das Arbeitsgerät auch nicht wieder in Gang bringen, sodass kurzer Hand die Besatzung einer Drehleiter der Feuerwehr den Arbeiter aus luftiger Höhe befreite. Er blieb unverletzt.

Über die Notrufnummer 112 meldete sich am Dienstagabend ein 55-jähriger Arbeiter bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Er hing seit dem Mittag auf seiner Arbeitsbühne in 23 Metern Höhe fest und konnte wegen eines technischen Defekts nicht mehr herunterfahren. Der erfahrene Leitstellendisponent entsendet daraufhin eine Drehleiter der Feuerwache Oberkassel zu dem Bürogebäude in Lörick.

Als diese wenige Minuten später vor Ort eintraf, war ebenfalls ein Techniker der Arbeitsbühnen Firma vor Ort. Gegen 13.30 Uhr war das Hubgerät stehen geblieben und der 55-jährige Fassadenarbeiter konnte seit dem den Arbeitskorb in 23 Metern Höhe nicht mehr verlassen. Nachdem der Techniker nun zwei Stunden vergeblich versucht hatte, die Bühne wieder in Betrieb zu nehmen, rückten nun zwei Feuerwehrleute zur Hilfe an.

Mit dem 30 Meter langen Leiterpark der Feuerwehrdrehleiter konnte der Arbeitskorb in luftiger Höhe schnell erreicht werden. Gesichert stieg der
55-jährige Mann in den Drehleiterkorb über und war innerhalb von wenigen Augenblicken endlich zurück am Boden. Nach rund fünf Stunden in 23 Metern Höhe war er sichtlich erleichtert und konnte so unverletzt ein wenig verspätet seine Arbeit vor Ort beenden.

Für die Besatzung der Drehleiter der Feuerwache Oberkassel war der Einsatz nach 30 Minuten beendet.

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