Nö: Schuppenbrand in Maria Enzersdorf droht auf Gebäude überzugreifen → 80-Jähriger als erster Brandbekämpfer

MARIA ENZERSDORF (NÖ): In der Nacht des 9. März 2021 bemerkte ein Maria Enzersdorfer Bürger einen Brand in seinem Holzschuppen. Unverzüglich setzte er den Notruf ab und begann mit ersten Löschmaßnahmen.

Geistesgegenwärtig nahm der über 80-Jährige einen Kübel zur Hand und nutzte das Wasser aus der Regentonne um das Feuer möglichst klein zu halten. Auch sein Nachbar eilte zur Hilfe und steuerte mit einem Schlauch Wasser aus seinem Schwimmbecken bei. Um 02:46 Uhr erhielt die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Maria Enzersdorf die Alarmierung zum Kleinbrand aufgrund eines in Brand stehenden Holzstoßes ehe nur zwei Minuten später die Alarmstufe zu einem Schuppenbrand erhöht wurde.

Binnen kürzester Zeit rückten zwei vollbesetzte Tanklöschfahrzeuge in die Urlaubskreuzstraße aus. Am Einsatzort übernahmen die beiden Atemschutztrupps, die sich bereits bei der Anfahrt im Fahrzeug ausgerüstet hatten, die Löschmaßnahmen und gingen mit einer C-Leitung sowie der Schnellangriffsvorrichtung des Hilfeleistungsfahrzeuges vor. Somit konnte der Schuppenbrand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend zerteilten die Mitglieder den Holzstapel mithilfe von Mistgabeln, um gründlich nachlöschen zu können.

Da der Brandherd zwischen zwei Häusern lag, wurden, neben den laufenden Tätigkeiten, wiederholt die naheliegenden Fassaden mit der Wärmebildkamera auf Hitzeentwicklung kontrolliert. Abschließend wurde die Dachverkleidung des Schuppens unter anderem mithilfe eines Trennschleifers geöffnet und letzte darunterliegende Glutnester abgelöscht. Nach dem Einrücken in das Feuerwehrhaus führten die Feuerwehrmitglieder erste Nacharbeiten durch um die Feuerwehr wieder einsatzbereit zu machen und beendeten den Einsatz um 05:28 Uhr.

Freiw. Feuerwehr Maria Enzersdorf

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