Oö: Der Sturmschaden, der die Ausfahrt nicht wert ist und zwei Feuerwehren in Marsch setzt …

WILHERING (OÖ): Wieder einmal fällt ein Sturmeinsatz in den Bereich von Hilfeleistungen, wo man glaubt, das kann’s doch wirklich nicht sein. So geschehen am 9. Juni 2021 nachmittags in der Gemeinde Wilhering.

Am Nachmittag des 9. Juni 2021 wird einer der Feuerwehrkommandanten der Gemeinde Wilhering über einen Sturmschaden direkt an der B 129 informiert, der wiederum telefonisch den zuständigen Kommandanten informiert. Noch bevor dieser jedoch in irgendeiner Form in kleinerem Stil intervenieren kann, werden über die Landeswarnzentrale, da dort eine weitere Meldung eingeht, entsprechend Alarmplan die Feuerwehren Edramsberg und Wilhering alarmiert.

Vor Ort findet man schlussendlich ein Szenario vor, dass zum einen die Rede nicht wert ist und zum anderen eigentlich zum Weiterfahren animiert. Ein Ästlein ragt etwas in den Gehsteig neben der Bundesstraße hinein. Eine Zivilperson hatte derweil versucht, die Sache sprichwörtlich gerade zu biegen. Wenige Minuten nach Ankunft rücken die beiden Feuerwehren wieder ab.

Bei allem Helferwillen der Einsatzkräfte für verschiedenste Notlagen muss hier schon hinterfragt werden, wie man hier einerseits überhaupt die Feuerwehr alarmiert und zum anderen beim Notruf auf die Idee kommt, dort zu melden, es läge ein Baum über der B 129 …

Wie erwähnt, Hilfe in allen möglichen und unmöglichen Not- und Schadenslagen ist absolut kein Thema. Aber um ein paar Blätter auf einen etwas schief ragenden Ästlein nach einer Alarmausfahrt berücksichtigen zu müssen, ist dann nicht wirkklich im Sinn unserer Einsatzkräfte. Einerseits gibt’s oft auf Verkehrswegen Einsätze, wo man sich wundert, weshalb nicht und im Gegensatz dazu gibt’s dann Fälle wie diese … Leider nicht wirklich ein Einzelfall.

Hermann Kollinger, Fireworld.at

Ein Gedanke zu „Oö: Der Sturmschaden, der die Ausfahrt nicht wert ist und zwei Feuerwehren in Marsch setzt …

  • 13. Juni 2021 um 9:15
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    Der zynische Kommentar ist wohl fehl angebracht, der Gehsteig war nach dem “Geradebiegen” wohl komplett blockiert wie aus dem Bild hervorgeht.
    Wäre ich vorbei gekommen, hätte ich den Ast auf der Fahrbahn abgelegt, dort hätte er auf Grund der Fahrbahnbreite weniger gestört.

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