D: Schadstoff-Einsatz im Finanzamt Hattingen und Gasaustritt aus Flüssiggastank

HATTINGEN (DEUTSCHLAND): Mitarbeiter des Hattinger Finanzamtes haben am Morgen des 16. Juni 2021 die Feuerwehr alarmiert. Grund war ein schwefelartiger Geruch im Gebäude. Gleichzeitig ließ die Leitung des Finanzamtes das Gebäude räumen.

Die Einsatzkräfte der Hauptwache gingen unter schwerem Atemschutz mit Messgeräten ins Gebäude vor. Im Kellerbereich konnte eine erhöhte Schadstoffkonzentration gemessen werden. Die Ursache hierfür war eine defekte Batterie in der Notstromversorgung des Gebäudes. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurde der Keller be- und entlüftet. Ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz übernahm die Demontage der Batterie und verbrachte diese anschließend ins Freie.

Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte nochmals das gesamte Gebäude mit Messgeräten. Eine erhöhte Schadstoffkonzentration konnte nicht mehr festgestellt werden.Nach 1,5 Stunden wurde die Einsatzstelle daher an die Leitung des Finanzamtes übergeben.

Gasaustritt bei Flüssigkeitstank

Um 11.59 Uhr rückten die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Mitte zur Straße “Auf der Knippe” an der Stadtgrenze zu Bochum aus. Hier wurde Gasaustritt aus einem Flüssiggastank im Außenbereich gemeldet. Bei Gartenarbeiten wurde die Zuleitung vom Gastank zum Gebäude beschädigt. Aus dieser Leckage wurde Gas in die Umluft freigesetzt. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen.

Da sich das ausgetretene Gas mit der Umluft vermischt hatte, mussten keine weiteren Maßnahmen eingeleitet werden. Die First-Responder-Einheit des Löschzuges Elfringhausen ist um 13.19 Uhr zu einem medizinischen Notfall in der Paasstraße ausgerückt. Die speziell ausgebildeten Einsatzkräfte versorgten den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

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