D: Schwierige Zufahrt zu in Vollbrand stehender Gartenlaube in Kleingartenanlage in Heiligenhaus

HEILIGENHAUS (DEUTSCHLAND): Am frühen Montagmorgen, 16. August 2021, rückte die Feuerwehr Heiligenhaus in die Hofermühle zu einer brennenden Gartenlaube in einer Kleingartenanlage aus. Mehrere hundert Meter Schlauchmaterial verlegten die Einsatzkräfte für die Wasserversorgung. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte ein Übergreifen auf weitere Lauben.

Am Montagmorgen um 04:44 Uhr alarmierte die Kreisleitstelle die Feuerwehr Heiligenhaus zu einem Laubenbrand in eine Kleingartenanlage in die Hofermühle. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die Einsatzkräfte den Einsatzort sehen. “Auf der Ratinger Straße, in Richtung Hofermühle, war das Feuer bereits sichtbar”, sagt Einsatzleiter Ralf Mader. Daraufhin forderte der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte nach, so dass die gesamte Feuerwehr Heiligenhaus alarmiert wurde.

“Die Schwierigkeit in dieser Kleingartenanlage liegt in der Wasserversorgung. Wir haben dort keine Hydranten, wir müssen auf Hydranten an der Ratinger Straße zurückgreifen, was mehrere hundert Meter Schlauch verlegen bedeutet” erklärt Mader. Durch ein Löschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug standen den Einsatzkräften zu Beginn 5500 Liter Wasser zur Verfügung. Die Kräfte sicherten und kühlten Gasflaschen sowie umliegende Bereiche, sie verhinderten eine Brandausbreitung auf weitere Gartenlauben.

Nachdem die Einsatzkräfte die Wasserversorgung aufgebaut hatten, löschten Sie den Brand. “5500 Liter Wasser sind bei einem Brand dieser Größe sehr schnell aufgebraucht, ohne dass dabei ein nachhaltiger Löscherfolg erzielt werden kann. Um eine Brandausbreitung zu verhindern, ist weniger Wasser notwendig” so Mader weiter.

Mehrere Stunden löschte die Feuerwehr die Laube und die restlichen Glutnester. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Eine Person, die bereits erste Löschversuche unternommen hatte, wurde durch den Rettungsdienst gesichtet, verblieb aber vor Ort.

Besonders hinderlich war die Beschaffenheit der Wege in der Kleingartenanlage. “Für unsere großen Einsatzfahrzeuge sind die engen und teils stark bewachsenen Wege kaum zu passieren. Das raubt uns Zeit, die wir bei Einsätzen nicht haben” sagt Mader abschließend.

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Polizeibericht

Am frühen, noch nächtlichen Montagmorgen des 16.08.2021, gegen 04.40 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Heiligenhaus in eine Kleingartenanlage zwischen Ratinger Straße und Zehnthofweg in Heiligenhaus gerufen. Dort brannte eine Gartenlaube in voller Ausdehnung.

Ein 58-jähriger Bewohner war kurz vor 04.40 Uhr auf ein lautes Knistern außerhalb der von ihm bewohnten Gartenlaube aufmerksam geworden. Als er nach der Ursache schaute, stellte er fest, dass unmittelbar neben seiner Laube ein angrenzender Holzzaun in Flammen stand. Eigene Löschversuche des Mannes schlugen fehl und das Feuer griff auf die Gartenlaube über.

Der 58-Jährige konnte nur noch schnell die Gaszufuhr in der Laube schließen und sich danach leicht verletzt in Sicherheit bringen. Er und weitere Bewohner der Kleingartenanlage alarmierten die örtliche Feuerwehr, welche sehr schnell am Brandort erschien, aber nicht mehr verhindern konnte, dass die Gartenlaube vom Feuer total zerstört wurde.

Der verletzte 58-jährige Geschädigte wurde vom Rettungsdienst ambulant versorgt und lehnte danach aber jede weitere ärztliche Versorgung ab. An der Gartenlaube, dem Holzzaun und umgebender Vegetation entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 12.000,- Euro.

Bisher liegen der Heiligenhauser Polizei noch keine Hinweise zur Brandursache vor. Eine Selbstentzündung zur Nachtzeit erscheint jedoch unwahrscheinlich. Maßnahmen zur Spurensicherung am Tatort sowie weitere polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren unter dem nicht auszuschließenden Verdacht einer Brandstiftung eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen und Beobachtungen, die in einem Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten, nimmt die Polizei in Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312-6150, jederzeit entgegen.

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