Bayern: Hoher Sachschaden nach Großbrand in Dolomitwerk in Schneizlreuth

SCHNEIZLREUTH, LKR. BERCHTESGADENER LAND (BAYERN): Am Mittwochabend, 20. Oktober 2021, gegen 18 Uhr ist in einer Halle im Dolomitwerk Oberjettenberg ein Großbrand ausgebrochen, bei dem drei Arbeiter durch Rauchgase leicht verletzt wurden und ein geschätzter Sachschaden von rund 150.000 Euro entstanden ist.

120 Feuerwehrleute aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein und dem angrenzenden Salzburger Pinzgau bekämpften die Flammen in dem etwa 25 Meter hohen Betriebsgebäude, wobei das Rote Kreuz mit dem regulären Rettungsdienst und den ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften die Arbeiten absicherte und die verletzten Werksmitarbeiter notärztlich versorgte. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein (Kripo) hat die weiteren polizeilichen Ermittlungen übernommen.

Auf einer der oberen Arbeitsplattformen war es gegen 17.50 Uhr im Funktionsturm des Werks zu einem Brand gekommen, der sich trotz eigener Löschversuche durch die Mitarbeiter rasch auf das gesamte Gebäude ausbreitete; die aufsteigende Rauchsäule war weithin sichtbar, eine Gefahr für die Bevölkerung entstand jedoch nicht, unter anderem auch deshalb, da das abseits gelegene Werk weit von Wohngebieten entfernt steht.

Gegen 18 Uhr ging bei der Leistelle Traunstein der erste Notruf ein, die daraufhin ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, aus dem Nachbar-Landkreis Traunstein und der Gemeinde Unken im Salzburger Pinzgau losschickte.

Drei Mitarbeiter hatten bereits vergeblich versucht, den Brand zu löschen und dabei Rauch eingeatmet, so dass sie Notarzt und Notfallsanitäter vor Ort ambulant versorgen mussten. Das Rote Kreuz war mit zwei regulären Rettungswagen und zwei Notärzten, der Sanitätseinsatzleitung samt Unterstützungsgruppe und den Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften Bad Reichenhall und Inzell vor Ort.

Insgesamt rund 120 Feuerwehrleute aus Schneizlreuth, Weißbach, Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Inzell, Hammer, Ramsau, Bischofswiesen und sogar aus dem benachbarten Unken waren bei den Lösch- und Absicherungsarbeiten eingesetzt, wobei sie aufwendig die Gebäudehülle öffnen mussten. Gegen 18:45 Uhr konnten die Einsatzkräfte Brand aus melden und mit den Nachlöscharbeiten beginnen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf geschätzte 150.000 Euro.

Aufgrund giftiger Gase im betroffenen Turm konnte niemand bis zum nächsten Morgen den Brandort ohne entsprechende Schutzausrüstung betreten. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor.

Rotes Kreuz Berchtesgaden

Meldung der Polizei

In einem Dolomitwerk in Oberjettenberg, Gemeinde Schneizlreuth, kam es am Mittwochabend, 20. Oktober 2021, zu einem Großbrand. 120 Feuerwehrleute von örtlichen und umliegenden Feuerwehren bekämpften die Flammen in dem etwa 25 Meter hohen Betriebsgebäude. Drei Arbeiter wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt ungefähr 150.000 Euro. Die Kripo Traunstein hat die polizeilichen Ermittlungen übernommen.

Auf einer der oberen Arbeitsplattformen war es gegen 17:50 Uhr im Funktionsturm des Werks zu einem Brand gekommen, der sich rasch auf das gesamte Gebäude ausbreitete. Die aufsteigende Rauchsäule war weithin sichtbar. Eine Gefahr für die Bevölkerung entstand jedoch nicht. Drei Arbeiter wurden bei dem Versuch, den Entstehungsbrand noch zu löschen, durch Rauchgasvergiftungen leicht verletzt.

Durch die Integrierte Leitstelle wurde ein Großaufgebot von Feuerwehren und Rettungskräften zum Brandort alarmiert. Insgesamt 120 Feuerwehrleute der Feuerwehren Schneizlreuth, Weißbach, Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Inzell, Hammer, Ramsau, Bischofswiesen und sogar aus dem benachbarten Unken waren bei den Lösch- und Absicherungsarbeiten eingesetzt.

Im Rahmen der Löscharbeiten wurde die Gebäudehülle geöffnet. Gegen 18:45 Uhr konnten die Einsatzkräfte „Brand aus“ geben und in die Nachlöscharbeiten übergehen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 150.000 Euro.

Aufgrund giftiger Gase im betroffenen Turm war ein Betreten des Brandorts ohne entsprechende Schutzausrüstung bis zum nächsten Morgen nicht möglich. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor.

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