Stmk: Schwerer Verkehrsunfall mit fünf Verletzten und Suchaktion in Kobenz

KOBENZ (STMK): Zu einem schweren Verkehrsunfall mit fünf zum Teil eingeklemmten Personen wurden am 13. November 2021 gegen 23.30 Uhr die Einsatzkräfte der Rettung, Polizei und Feuerwehr zur L518 in den Kobenzer Ortsteil Raßnitz alarmiert.

Nach Absicherung der Einsatzstelle und Errichten eines doppelten Brandschutzes mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz gemeinsam mit der Rettung und den Notärzten drei schwer verletzte Personen aus dem Unfallfahrzeug retten. Ein leicht verletzter Mann wurde ebenfalls von der Rettung betreut und nach einer fünften Person suchten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels Wärmebildkamera die Umgebung ab.

Nachdem der Bergedienst das Unfallwrack aufgeladen hatte, mussten die Kameraden der Feuerwehr noch die Unfallstelle reinigen und absichern. Gegen 02.00 Uhr war der Einsatz für die FF Kobenz beendet und die Verkehrsumleitung konnte wieder aufgehoben werden.

Freiw. Feuerwehr Kobenz

Meldung der Polizei

Aus bisher unbekannter Ursache kam Samstagnacht, 13. November 2021, ein PKW-Lenker mit seinem vollbesetzten Fahrzeug von der Fahrbahn ab. Fünf Personen wurden schwer verletzt.Gegen 23:25 Uhr fuhr ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem vollbesetzten PKW auf der Landesstraße 518 aus Richtung Knittelfeld kommend in Richtung Kobenz und kam aus bisher unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug links von der Fahrbahn ab.

In weiterer Folge befuhr der PKW auf einer Länge von ca. 60 Metern den neben der Landestraße befindlichen Grünstreifen bzw. Entwässerungsrinne und prallte schließlich auf Höhe Str. Km 20,1 in eine dort befindliche, betonierte Wasserleiteinrichtung. Am folgenden Bergeeinsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Kobenz und Knittelfeld mit sieben Fahrzeugen und 38 Kräften sowie das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen beteiligt.

Der Lenker und die vier Insassen, drei Männer im Alter von 50, 48 und 26 Jahren sowie eine 42-jährige Frau, wurden schwer verletzt und nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz in Krankenhäuser eingeliefert.Die Ermittlungen zu den genauen Unfallumständen laufen.

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