D: Einsatzreicher 5. März 2022 in Bochum → Person im Matsch feststeckend

BOCHUM (DEUTSCHLAND): Bereits kurz nach der Dienstübernahme gegen 9.15 Uhr des 5. März 2022 wurde die Leistelle der Feuerwehr Bochum über eine im tiefen Matsch feststeckenden Person in Bochum-Gerthe informiert.

Die Einsatzkräfte fanden auf dem Gelände der Halde “Lothringen” ca. 400 Meter von der Straße “An der Halde” entfernt eine Person vor, die sich hinter einer massiven Dornenhecke nicht mehr selbstständig aus dem tiefen Matsch befreien konnte. Beim Eintreffen war die Person zwischenzeitlich durch einen couragierten Ersthelfer aus der Zwangslage befreit. Die Feuerwehr richtete eine Zuwegung mittels Kettensäge ein, so dass die Person dann nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst über einen Acker zum Rettungswagen und dann zur weiteren Abklärung in ein Bochumer Krankenhaus transportiert werden konnte. Gegen 10.07 Uhr war der Einsatz mit 27 Einsatzkräften von der Feuer- und Rettungswache Werne unterstützt durch die Ausbildungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr beendet.

Während diesen Einsätzen rückten auch die Kollegen der Innenstadtwache gemeinsam mit den Kräften des Rettungsdienstes gegen 8.40 Uhr und 10.14 Uhr zu zwei Einsätzen aus. In beiden Fällen waren Personen in einer Notlage in einer verschlossenen Wohnung gemeldet. Erfreulicherweise war hier für die Einsatzkräfte der Technischen Hilfeleistung kein Eingreifen notwendig. Die Personen konnten die Wohnungstüren noch selbstständig öffnen oder die Wohnung war bereits beim Eintreffen geöffnet, so dass der Rettungsdienst die weitere Versorgung unmittelbar durchführen konnte.

Gegen 10.31 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Werne erneut aus. Diesmal zu einem Supermarkt in der “Alten Bahnhofsstraße” nach Langendreer. Hier schlugen Flammen ca. zwei Meter aus einem Lichtschacht heraus. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen bereits durch Mitarbeiter mittels Gartenschlauch erfolgreich gelöscht. Nach der Kontrolle der geringfügig von den Flammen in Mitleidenschaft gezogenen Fassade mittels Wärmebildkamera, konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte im Einsatz. Die mitalarmierte Löscheinheit Bochum Langendreer konnte den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen.

Gegen 11.05 Uhr löschten die Kräfte der Innenstadtwache einen Mülleimerbrand am S-Bahnhof “Ehrenfeld” in der Bessemerstraße. Gegen 15.30 Uhr wurden diese dann zum Friedhof nach Hamme alarmiert. Hier wurden Teile des Geländes durch einen Wasserrohrbruch überspült. Die Gefahrenstelle wurde abgesichert und an den nachalarmierten Bereitschaftsdienst der Stadtwerke zur weiteren Regulierung übergeben.

Um 15.55 Uhr wurden die Kräfte der Feuerwache Grünstraße und Innenstadt dann gemeinsam mit der Löscheinheit Eppendorf Höntrop, der Ausbildungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Einsatz Führungsdienst der Wache Werne in die Pulverstraße nach Höntrop alarmiert. Hier brannte ein “Youngtimer” in einer innenliegenden Garage. Die anfänglich starke Rauchentwicklung breitete sich durch teilweise gekippte Fenster auch in die darüber liegenden Wohnungen der drei Obergeschosse aus. Beim Eintreffen der insgesamt 47 Einsatzkräfte hatten sich vier Bewohner, die sich zum Alarmierungszeitraum noch im Gebäude befanden, selbstständig aus dem Gebäude gerettet.

Der ersteintreffende Löschzug sicherte zunächst die Fassade mit einem C-Rohr im Innenhof und verhinderte so eine weitere Brandausbreitung. Parallel dazu wurde der Hausflur mit einem Überdrucklüfter belüftet und ein Überdruck aufgebaut um zu verhindern, dass weiterer Brandrauch in das Gebäude ziehen konnte. Parallel zu diesen Sicherungsmaßnahmen kontrollierte ein Trupp nochmals das Gebäude unter Atemschutz.

Nachdem das Gebäude gesichert war, nahm der Angriffstrupp im Hof dann die Brandbekämpfung des Fahrzeuges auf. Nachdem das Fahrzeug abgelöscht war, wurde es mittels eines Mehrzweckzuges aus der Garage gezogen und final abgelöscht. Anschließend konnte die Einsatzstelle zur Brandursachenermittlung an die Kriminalpolizei übergeben werden.

Um 18.32 wurden dann die Kräfte der Feuerwache Werne dann nochmals in die Amtmann-Ibing-Straße in Bochum Gerthe alarmiert. Hier brannte Gestrüpp an einer Hauswand die dann aber mittels Kleinlöschgerät abgelöscht werden konnten. Der Einsatz konnte auch deshalb schnell beendet werden, da ein Anwohner das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Wassereimer gelöscht hatte.

Neben den Feuerwehreinsätzen war der Rettungs- und Notarztdienst in der noch bis morgen früh um 8 Uhr laufenden Dienstschicht bisher zu 60 Einsätzen gefordert.

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