Oö: Tödlicher Arbeitsunfall bei Bauarbeiten auf landw. Anwesen in Atzbach
ATZBACH (OÖ): Einen tragischen Ausgang nahm Donnerstagvormittag, 5. Mai 2022, ein schwerer Unfall bei Bauarbeiten in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Atzbach (Bezirk Vöcklabruck).
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden zu einer Personenrettung alarmiert. Eine Person soll demnach verschüttet gewesen sein. Die Rettungskräfte sowie das Notarztteam versuchten eine Person zu reanimieren. Die Wiederbelebungsversuche verliefen jedoch leider erfolglos.

Erst vor einem Monat standen die Einsatzkräfte an der selben Örtlichkeit im Einsatz. Damals war eine Person unter einer Betondecke eingeklemmt und schwer verletzt worden, wie die Feuerwehr Atzbach damals berichtete.
Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallhergang waren am Vormittag noch nicht abgeschlossen.
Die Feuerwehr Ottnang am Hausruck berichtet
Am Donnerstag, den 5. Mai 2022, um 08:51 Uhr wurden die Feuerwehren Ottnang und Atzbach erneut zu einer Personenrettung in Atzbach alarmiert. Die Tagesmannschaft rückte mit Tank und Pumpe zum Einsatzort aus. Dort war bereits die Feuerwehr Atzbach eingetroffen, die auch gleich mit der Personenrettung begonnen hat.
Ein Arbeiter ist durch mehrere Bauteile eingeklemmt worden. Die Kameraden aus Atzbach konnten ihn aber schnell befreien und der Rettung übergeben.

Die Mannschaft der Feuerwehr Ottnang stand währenddessen auf Bereitschaft. Nach einer halben Stunde konnten die Ottnanger wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Meldung der Polizei
Ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck war am 5. Mai 2022 gegen 8:45 Uhr mit Arbeiten für einen Stiegenaufgang im Innenhof seines landwirtschaftlichen Anwesens beschäftigt. Die Ersterhebungen ergaben, dass der Mann allein mit dem sogenannten “Anzeichnen” für einen geplanten Stiegenaufgang beschäftigt gewesen sei.
Vermutlich aus Unachtsamkeit stürzte er aus einer Höhe von ca. 3,5 Meter auf den darunter befindlichen Betonboden und kam dort bewusstlos zu liegen. Aufgefunden wurde der Verunfallte von seinem Schwiegersohn, welcher umgehend die Rettungskette in Gang setzte.
Die Rettungskräfte des RK Thomasroith und der Notarzt führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch, der 72-Jährige starb jedoch aufgrund der schweren Kopfverletzung noch an der Unfallstelle.
