Bayern: Akku-Brand am Golfplatz in Chieming
CHIEMING (BAYERN): Am Samstagnachmittag, 6. Juli 2024, wurden gegen 15:10 Uhr die Feuerwehren Hart und Matzing mit dem Einsatzstichwort „B2 – Brand Gartenhütte“ auf den Golfplatz bei Chieming gerufen. In der Hütte waren etwa 50 akkubetriebene Golfcaddies untergestellt. An einem Fahrzeug kam es im Bereich des Akkufaches zu einem Feuer mit Rauchentwicklung. Die Einsatzkräfte konnten Schlimmeres verhindern und haben den Akku ins Freie bringen können. Verletzt wurde niemand. Eine erste Schätzung der Schadenshöhe geht von mehreren tausend Euro aus.
„Glücklicherweise konnten wir den Akku ohne Komplikationen rasch bergen und aus der Gefahrenzone bringen“, informiert die Kommandantin und Einsatzleiterin Daniela Rottner von der Feuerwehr Hart und ergänzt, „die Kühlmaßnahmen haben rasch Wirkung gezeigt, so dass die Gefahr letztlich schnell gebannt war“. Mehrere Personen hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche gestartet und konnten so die Ausbreitung des Feuers auf das Gebäude verhindern.
Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde zunächst ein Löschangriff aufgebaut. Dabei griffen die Einsatzkräfte auf das Wasser des Löschfahrzeugs sowie einen nahegelegenen Hydranten zurück. Den Akku haben die Floriansjünger in ein Wasserbad gelegt, damit die weiteren Reaktionen unterbunden werden. Mittels Wärmebildkamera wurde der Brandraum auf eventuelle Glutnester untersucht. Abschließend wurde der Brandrauch aus Hütte geblasen.

Nach rund einer Stunde waren die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und die Einsatzleiterin konnte „Einsatzende“ an die Leitstelle Traunstein melden. Rund 20 Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren waren vor Ort. Die Polizei hat den Sachverhalt aufgenommen. Was das Feuer ausgelöst hat, ist derzeit unklar. Darüber hinaus war ein Rettungswagen vor Ort. Die Sanitäter haben insbesondere die Ersthelfer in Augenschein genommen, verletzt wurde glücklicherweise niemand. „Glücklicherweise konnte der Brand schnell entdeckt und dadurch größerer Schaden verhindert werden“, ist Daniela Rottner überzeugt. Kreisbrandrat Christof Grundner betont, „Akkus gehören mittlerweile zum täglichen Leben und sind in zahlreichen Gegenständen zu finden. Die Feuerwehren im Landkreis Traunstein werden immer wieder zu Einsätzen mit Akkus gerufen, daher wollen wir einige Verhaltensweisen an die Hand geben, die helfen sollen, dass Brände verhindert oder Schäden minimiert werden“.
Fotos: Feuerwehren Hart und Matzing
