Tirol: 57-Jähriger bei Forstarbeiten rund 150 m über steiles Waldgebiet abgestürzt und tödlich verletzt
BRANDENBERG (TIROL): Am Nachmittag des 5. Januar 2026 führten ein 57-jähriger Österreicher aus dem Bezirk Kufstein zusammen mit seinem 25-jähriger Sohn Forstarbeiten im Gemeindegebiet von Brandenberg durch. Dabei wollten sie einen bereits gefällten Baumstamm mit einer, am Traktor montierten, Seilwinde über steiles Waldgelände zum Waldrand nach oben ziehen.
Der Sohn bediente die Seilwinde, während der Vater das Anhängen des Baumstammes übernahm. Dabei waren sie durch stetigen Funkkontakt miteinander verbunden. Nachdem der Baumstamm befestigt worden war, bediente der Sohn die Seilwinde. Gegen 16:50 Uhr konnte er beobachten, wie sein Vater aus dem Gleichgewicht geriet und nach hinten stürzte. Der 25-Jährige setzte die Rettungskette in Gang und versuchte, Kontakt zu seinem Vater herzustellen.
Der 57-Jährige stützte ca. 150 Höhenmeter über sehr steiles Waldgelände, durchsetzt mit senkrechten Felsstufen ab, bis er tödlich verletzt am Ufer der Brandenberger Ache liegen blieb. Den verständigten Einsatzkräften des Notarzthubschraubers „Heli 3“ und der Bergrettung Kramsach gelang es vorerst nicht, den Verunfallten aufzufinden, weshalb die Wasserrettung Kramsach, die Feuerwehren Brandenberg und Kramsach sowie das Drohnenteam des BFV Kufstein zur erweiterten Suche nachalarmiert wurden.
Als der Verunfallte um 18:15 Uhr von den Einsatzkräften aufgefunden wurde, konnte vom anwesenden Bergrettungsarzt nur noch der Tod festgestellt werden.
