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D: Weltkrebstag → Wenn Feuerwehr und Krebsprävention zusammenkommen

WEINHEIM (DEUTSCHLAND): Der 4. Februar 2026 war Weltkrebstag. Die Feuerwehr Weinheim will auf Prävention und Vorsorge aufmerksam machen. Denn auch für Einsatzkräfte steigt durch Brandereignisse das Risiko, an Krebs zu erkranken enorm.

Die Feuerwehr Weinheim informiert über das steigende Krebsrisiko für Einsatzkräfte durch Brandgeschehnisse und Kontaminationsverschleppung. Internationale Studien beweisen, dass das Risiko an Krebs zu erkranken bei der Feuerwehr um 30% höher ist, als sonst. Auch die Unfallkassen beschäftigen sich intensiv mit dieser Thematik um das Bewusstsein zur Vorsorge zu stärken. Hygiene und Reinigung bekommen an den Einsatzstellen einen immer höheren Stellenwert und gehen weit über die Stiefelwäsche hinaus.

So legt man inzwischen Wert darauf, an der Einsatzstelle alle verschmutzten Einsatzgeräte möglichst getrennt vom Personal ins Feuerwehrhaus zu verbringen. Dort wird dieses unter erhöhten Schutzmaßnahmen gereinigt und wieder auf den Fahrzeuge verlastet. Aber auch die Dokumentation nimmt einen hohen Stellenwert bei den Einsatzkräften ein. So wird alles dokumentiert, womit ein Feuerwehrangehöriger potentiell belastet wurde. Das hilft bei der nachvollziehbarkeit. Denn im Vergleich zu anderen Ländern, ist Krebs durch den Feuerwehrdienst keine Anerkannte Berufserkrankung in Deutschland.

Neben allen Maßnahmen zur Bewusstseinsstärkung kommen allerdings auch die Feuerwehrangehörigen nicht um eine Vorsorge herum. Je früher Erkrankungen erkannt werden, desto eher kann man entgegenwirken. Durch einen Ausbildungsabschnitt einer Feuerwehrbeamtin der Landesfeuerwehrschule konnte das bereits bestehende Konzept der Feuerwehr Weinheim weiter intensiviert und an die aktuellen Standards angepasst werden.

Die Kontaminierten Gegenstände und Bekleidung werden unter Schutzmaßnahmen verpackt und Luftdicht verschlossen. Dies wird Dokumentiert und entsprechend der Reinigung fachgerecht zugeführt. Abschließend besteht für die Einsatzkräfte in den Feuerwehrhäusern eine Möglichkeit zum Duschen und ebenso auch die Option auf frische Kleidung. So gewährleistet man eine Trennung zwischen verschmutzt und sauber.

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