Technisch

Nö: Wintereinbruch brachte für FF St. Pölten-Stadt eine Einsatzlawine auf der Westautobahn (A 1)

  • Unter anderem wurde die FF St. Pölten-Stadt zu drei Menschenrettungen auf die Westautobahn A1 alarmiert in der Nacht des 19. bis zum Morgen des 20. Februar 2026.
  • Auch das Kranfahrzeug musste ausrücken – zum vierten Mal in vier Tagen –, um mehrere LKW bei unterschiedlichen Einsätzen zu bergen.
  • Anhaltendes Schneegestöber erschwerte die Arbeit in den Nacht- und Morgenstunden zusätzlich.

ST. PÖLTEN (NÖ): Die erste Alarmierung erfolgte gegen 21:30 Uhr am 19.02.2026 zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der A1, bei dem ein Lkw beteiligt war. Ein Lkw lag schwer beschädigt über zwei Spuren. Zur Bergung des Lkw wurde das bei der FF St. Pölten-Stadt stationierte Kranfahrzeug nachgefordert.

Eine weitere Bergung eines LKW war um 22 Uhr im St. Pöltner Stadtgebiet notwendig, und kurz vor 3 Uhr wurde eine weitere Fahrzeugbergung auf der Autobahn abgearbeitet.

Während die Bergearbeiten des ersten Lkw noch im Gange waren, ging kurz nach Mitternacht ein weiterer Notruf ein: Ein Lkw war nach einem Unfall auf der Seite zum Liegen gekommen und ein Kleinbus und ein Pkw waren auf ihn aufgefahren, von rund zehn Verletzten Personen war die Rede. Mit dem Meldebild „T3 Verkehrsunfall – Menschenrettung – mehrere Personen“ wurde die FF St. Pölten erneut in Marsch gesetzt. Eingeklemmt war auch hier glücklicherweise niemand, die Betreuung der Verletzten übernahm der Rettungsdienst.

Nachdem die erste Lkw-Bergung (alarmiert um 21:45) erfolgreich abgeschlossen war, machten sich die Besatzungen des Kranfahrzeugs, des Kranbegleits und des Werkstättenfahrzeugs schließlich auch zur zweiten Unfallstelle auf, um dort tätig zu werden. Weitere Einsatzstellen warteten bereits, das Abrücken nach über 12 Stunden Einsatzzeit gestaltete sich jedoch kurzfristig unmöglich, da der Stau auf der Westautobahn auch für die Feuerwehrkräfte das Vorankommen massiv behinderte.

Eine weitere Alarmierung zu einer Menschenrettung nach VU entpuppte sich zum Glück bei Eintreffen nur als Fahrzeugbergung, da der Lenker das Fahrzeug selbst unverletzt verlassen konnte und nur der PKW im Schnee feststeckte. Weitere Bergungen von mehreren PKW und LKW auf der Autobahn sowie im Stadtgebiet konnten ebenfalls rasch abgearbeitet werden.

Aktuell – Freitag, 20.02.2026 um 10:00 Uhr, also mehr als 12 Stunden nach der Alarmierung zum ersten Kraneinsatz – wurde das Kranfahrzeug und die Begleitfahrzeuge samt Besatzungen aufgrund der Vielzahl an Schadenslagen schon wieder zu weiteren Einsatzstellen weitergeschickt.

Fünf LKW-Bergungen in vier Tagen

Das Kranfahrzeug der FF St. Pölten-Stadt musste in den letzten vier Tagen gleich fünf LKW nach Unfällen bergen. Zuerst am Morgen des 17.02., dann am 18.02. ebenfalls frühmorgens, am 19.02. kurz nach Mittag in Sieghartskirchen, wo ein Tankwagen umgestürzt war, und schließlich die beiden LKW um kurz vor 22 Uhr und nach Mitternacht. 

Freiw. Feuerwehr der Stadt St. Pölten

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