Technisch

Nö: Pkw-Kollision auf der L 113 erfordert Patientenrettung

GRAFENWÖRTH (NÖ): Am Nachmittag des 12. März 2026, nur wenige Stunden nach dem Brand einer Industriemaschine in Grafenwörth, heulten in Grafenwörth, Feuersbrunn, Jettsdorf und Wagram erneut die Sirenen – dieses Mal zum Einsatz bei einer Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall an der L113 zwischen Grafenwörth und Wagram.

Vor Ort waren zwei Pkw kollidiert, in einem davon konnte sich eine Person aufgrund ihrer Verletzungsmuster nicht mehr selbständig aus dem Fahrzeug befreien, das in ein angrenzendes Feld geschleudert wurde. Mehrere Ersthelfer, darunter auch zufällig vorbeikommende Feuerwehrleute aus Feuersbrunn, kümmerten sich bereits um die Erstversorgung.

Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, bauten einen Brandschutz auf und befreiten gemeinsam mit dem Rettungsdienst die verletzte Person aus dem Unfallwrack. Parallel dazu wurden austretende Betriebsmittel gebunden und der noch auf der Straße stehende, zweite beteiligte Pkw mittels Rangierrollern aus dem HLFA3 zur Seite gestellt um auf ein Abschleppunternehmen zu warten.

Nach Abschluss der Menschenrettung und Freigabe durch die Polizei wurde das Unfallwrack per Kran des Wechselladefahrzeuges verladen und zu einer sicheren Abstellmöglichkeit gebracht.

Die nun schon sehr erschöpften Feuerwehrleute (die meisten hatten von 2 Uhr morgens an „durchgemacht“) rückten dann wieder ins Feuerwehrhaus ein um Geräte zu reinigen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Freiw. Feuerwehr Grafenwörth

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