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Schweiz: Bagger bei Unfall von Lkw-Anhänger gestürzt → 10 km Stau, zwei Verletzte

BRÜTTISELLEN (SCHWEIZ): Am Freitagmorgen, dem 27. März 2026, kippte ein Lastwagenanhänger auf der A1 in Brüttisellen, was zu einem 10 km langen Stau führte. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Kurz vor 08:45 Uhr fuhr ein 33-jähriger Chauffeur mit einem Lastwagen mit Anhänger auf der A1 in Richtung Zürich. Aufgrund verkehrsbedingter Bedingungen musste er an der Höhe der Ausfahrt des Rastplatzes Baltenswil-Nord abbremsen. Dabei geriet sein Anhänger ins Schlingern und kippte, wodurch der Radbagger auf die Fahrbahn fiel. Außerdem löste sich das tonnenschwere Gegengewicht des geladenen Radbaggers, rutschte entlang des Zugfahrzeugs nach vorne und kollidierte rund 50 Meter weiter mit dem Anhänger eines Lieferwagens.

Beim Folgeunfall verletzten sich die beiden Insassen des Lieferwagens leicht. Sie wurden mit einem Rettungswagen zur Kontrolle in ein Spital gebracht, während der Lastwagenfahrer unverletzt blieb. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich komplex, da über der Unfallstelle eine Hochspannungsleitung der SBB verlief. Spezialisten schalteten diese Leitung aus Sicherheitsgründen ab und erdeten sie, bevor die eingesetzten Kräne den umgestürzten Anhänger bergen konnten. Die Stromversorgung der SBB blieb trotz dieser Maßnahme jederzeit gewährleistet.

Aufgrund des Unfalls sperrten die Einsatzkräfte bis etwa 12 Uhr zwei der drei Fahrstreifen. Anschließend blieb bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten ein Fahrstreifen bis in den Nachmittag hinein gesperrt, was zu einem zeitweisen Stau von bis zu zehn Kilometern Länge führte. Die genaue Unfallursache wird derzeit durch die Kantonspolizei Zürich untersucht. Neben der Polizei waren ein Rettungswagen des Spitals Bülach, mehrere Equipen des Tiefbauamtes, Starkstromspezialisten sowie mehrere Abschleppunternehmen mit Spezialfahrzeugen im Einsatz.

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