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Oö: Brand in einer Wohnung in Kirchdorf mit Explosion / Explosionsgefahr

KIRCHDORF AN DER KREMS (OÖ): Am 9. April 2026 wurde die Feuerwehr Kirchdorf an der Krems um 09:54 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Explosion – Explosionsgefahr“ alarmiert.

Beim Eintreffen am Einsatzort stellte der Einsatzleiter eine stark verrauchte Wohnung fest. Aufgrund dieser Lageeinschätzung wurde das Alarmstichwort umgehend auf „Brand Gebäude“ erhöht und die Feuerwehr Micheldorf zur Unterstützung nachalarmiert.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei wurde umgehend mit der Evakuierung des betroffenen Gebäudes begonnen. Insgesamt rund zehn Personen konnten rasch und geordnet ins Freie gebracht werden. Glücklicherweise befand sich in der betroffenen Brandwohnung selbst keine Person mehr.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr drang in die verrauchte Wohnung vor und konnte den Brand in kurzer Zeit lokalisieren und eindämmen. Durch das rasche und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die genaue Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Ein Brandursachenermittler hat die Arbeit vor Ort aufgenommen.

Fotokerschi.at

Meldung der Polizei

Eine 36-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf wurde am 9. April 2026 gegen 9:50 Uhr durch einen heftigen Explosionsknall aus einer benachbarten Wohnung aus dem Schlaf gerissen. Daraufhin sah sie im Stiegenhaus Rauch, weshalb sie unverzüglich mit ihrer Tochter aus dem Mehrparteienhaus flüchtete und die Feuerwehr alarmierte. Durch die Einsatzkräfte wurde das Mehrparteienhaus vorsorglich evakuiert. In der brennenden Wohnung befand sich zum Ausbruchszeitpunkt keine Person.

Gegen 10:30 Uhr konnte durch die Feuerwehr Brandaus vermeldet werden.Im Anschluss nahmen die Bezirksbrandermittler sowie Bezirksspurensicherer die Tatortarbeit auf. Aufgrund der Unklarheiten wurde ein Sachverständiger von der Brandverhütungsstelle Oberösterreich (BVS) angefordert. Dieser stellte fest, dass durch eine nicht fachgerechte Entsorgung von Rauchwarenresten in einem Kunststoffmistkübel, ein Brand entstand. Durch den brennenden Mistkübel explodierte eine daneben liegende Feuerzeuggasdose.

Durch die Explosion wurden die herumfliegenden, brennenden Kleinteile aus dem Mistkübel geschleudert und lösten einen weiteren, größeren Brand, im Bereich des Hundebettes aus. Es wurden bei dem Einsatz keine Personen oder Tiere verletzt.

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