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D: Über eine Million Euro bei Großfeuer in Kfz-Betrieb in Neu-Isenburg

NEU-ISENBURG (DEUTSCHLAND): Zahlreiche Notrufe kennzeichneten am Sonntagnachmittag, 3. Mai 2026, die Anfangsphase eines größeren Einsatzes von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Süden der Hugenottenstadt Neu-Isenburg im Landkreis Offenbach.

Anlass war ein Feuer, das aus noch unbekannter Ursache kurz nach 15.30 Uhr auf dem Areal einer Kfz-Betriebes in der Schleussnerstraße ausgebrochen war. Bereits kurz nach den ersten Meldungen stieg eine große schwarze Rauchsäule in den Himmel auf, die von Weitem sichtbar war und die zum Absetzen einer Warnmeldung führte, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Erste Hinweise, wonach sich in einem dazugehörigen Gebäude womöglich noch Personen aufhalten könnten, bestätigten sich nicht. Die Flammen, die sich Zeugenangaben zufolge im Außenbereich bei gelagerten Altreifen bildeten, griffen rasch auf den Gebäudekomplex über, in dem sich eine Werkstatt befindet. Letztlich wurde das Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen und auch mehrere dort abgestellte Fahrzeuge wurden beschädigt.

Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand, allerdings wurden acht Einsatzkräfte vor Ort vorsorglich medizinisch durchgecheckt. Die angrenzende Carl-Ullrich-Straße musste für die Dauer der Einsatzmaßnahmen vorübergehend bis etwa 19.30 Uhr gesperrt werden. Der Sachschaden wird nach vorläufiger Bewertung auf über eine Million Euro geschätzt. Wie es zu dem Feuer kam, soll nun durch weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei geklärt werden.

Da sich der Brandort im Bereich der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens befand, wurden auch mögliche Auswirkungen auf den Flugverkehr geprüft; letztlich blieb der Flugbetrieb unbeeinträchtigt.

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