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Oö: Schwerverletzte Wanderin nach Suchaktion in Bachbett gefunden

KLAUS AN DER PYHRNBAHN (OÖ): Am 11. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr erstattete der Ehemann einer 53-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf, dass er sich Sorgen mache, da sie seit einer Wanderung nicht zurückgekehrt sei. Die 53-Jährige brach gegen 8:40 Uhr auf um über den „Heindlbodensteig“ von Osten Richtung Brunnental (Steyrling) zu wandern.

Da sie nicht mehr erreichbar war wurde neben mehreren Polizeistreifen die Alpinpolizei sowie 11 Kräfte der Bergrettung zum Einstieg beim „Heindlbodensteig“ im Gemeindegebiet von Klaus an der Pyhrnbahn beordert. In drei aufgeteilten Gruppen startete die Suchaktion nach der Frau, die sich aufgrund der schlechten Funk- und Handyverbindung erschwert gestaltete. Zusätzlich wurde die Flugpolizei „Libelle Quebec“ und die Drohne der Polizei zum Sucheinsatz hinzugezogen.

Gegen 20 Uhr konnte die gesuchte Frau von einem Suchtrupp kurz vor dem westlichen Ende des „Heindlbodensteiges“ schwer verletzt in einem Bachbett liegend aufgefunden werden. Dies konnte über die Flugpolizei wahrgenommen und der Einsatzleitung mitgeteilt werden. Eine Polizeistreife fuhr daraufhin entlang der Forststraße bis zum letztmöglichen Ende, wodurch zum Suchtrupp eine Funkverbindung aufgebaut werden konnte.

Nach Kenntniserlangung des Gesundheitszustandes wurde der Notarzthubschrauber „Christophorus 14“ verständigt, der die schwer verletzte Wanderin mittels Winde rettete. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Befragung über die Umstände konnte noch nicht durchgeführt werden.

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