Medien / FotografenTop-BeiträgeVideobeiträge

Oö: 21 Feuerwehren bei Großbrand auf Bauernhof in Pettenbach im Einsatz

PETTENBACH (OÖ): In Pettenbach (Bezirk Kirchdorf an der Krems) ist Samstagmittag, 11. Juli 2026, ein Brand auf einem Bauernhof ausgebrochen, der sich schnell zu einem Großfeuer hat ausdehnen könmnen. Die Feuerwehr rief Alarmstufe 3 aus, 21 Feuerwehren standen im Einsatz.

Die Einsatzkräfte wurden zu Mittag zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts nach Pettenbach alarmiert. Eine riesige schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Es wurde umgehend Alarmstufe 3 ausgelöst, 21 umliegende Feuerwehren stehen zur Stunde im Einsatz.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der schwierigen Wasserversorgung am Brandort schwierig. Es mussten mehrere weite Zubringerleitungen gelegt werden, zudem waren zahlreiche Tankfahrzeuge der Feuerwehr im Pendelverkehr unterwegs, um anfangs genug Wasser an die Einsatzstelle zu fördern.

Unterstützt wurden sie dann von einem Unternehmen, welches mit einem Saugwagen samt Großtank Wasser an die Einsatzstelle brachte. Ersten Informationen nach war ein großes Stallgebäude in Vollbrand, ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte offensichtlich weitgehend verhindert werden.

Von rund 500 im Stall untergebrachten Schweinem soll ein Großteil in den Flammen umgekommen sein, hieß es dann am Nachmittag.

Die Straßen im Nahbereich waren für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Pressefotos Laumat.at

Meldung der Polizei

fZu einem Großbrand bei einem Bauernhof kam es am 11. Juli 2026 gegen 12 Uhr im Gemeindegebiet von Pettenbach. Die Familie selbst wurde auf die Rauchwolke beim Schweinestall aufmerksam, konnte selbstständig jedoch nicht mehr löschen und alarmierte die Einsatzkräfte.

Im Stall befanden sich zu diesem Zeitpunkt rund 600 Schweine. Diese konnten nicht mehr gerettet werden. Das Übergreifen des Brandes auf den Zuchtstall konnte durch 20 Feuerwehren mit insgesamt 210 Einsatzkräften verhindert werden.

Das Wohnhaus wurde durch den Brand nicht beschädigt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich beim Aufbauen einer Löschleitung durch den Schlag einer Schlauchkupplung schwer und musste von der Rettung ins Klinikum Wels eingeliefert werden. Eine genaue Brandursache ist noch nicht bekannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert