Bayern: Großbrand in Industriegebäude im Regensburger Stadtosten
REGENSBURG (BAYERN): Am Donnerstag, den 20. August 2026, wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg gegen 20:00 Uhr gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwabelweis zu einer zunächst unklaren Rauchentwicklung in einem Gebäude im Regensburger Stadtosten alarmiert.
Bereits während der Anfahrt war aus größerer Entfernung eine massive Rauchentwicklung erkennbar. Aufgrund der sich bereits zu diesem Zeitpunkt abzeichnenden Lageentwicklung veranlasste der Einsatzleiter noch auf dem Weg zur Einsatzstelle zwei Alarmstufenerhöhungen. In der Folge wurden weitere ehrenamtliche Einheiten zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand in einem Industriegebäude eines metall- und kunststoffverarbeitenden Betriebs festgestellt. Ein großer Teilbereich der Produktionsstätte stand im Vollbrand. Die Brandbekämpfung wurde umgehend in mehreren Einsatzabschnitten eingeleitet. Durch den gezielten Einsatz mehrerer Strahlrohre konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Bereits gegen 21:15 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.
Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Warnung der Bevölkerung für den Regensburger Stadtosten veranlasst. Zudem wurden die direkt an das Brandobjekt angrenzenden Gebäude geräumt. Im Umfeld der Einsatzstelle führte die Feuerwehr wiederholt Messungen der Umgebungsluft durch. Dabei konnten keine gesundheitsgefährdenden Konzentrationen festgestellt werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach den vorliegenden Messergebnissen nicht. Nachdem die Löschmaßnahmen Wirkung zeigten und keine relevante Rauchentwicklung mehr wahrnehmbar war, konnten die geräumten Gebäude wieder bezogen werden. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu obliegen der Polizei.
Neben der Berufsfeuerwehr waren die ehrenamtlichen Löschzüge Schwabelweis und Weichs sowie die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting, die Drohnenstaffel Keilberg, der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle. Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Wachbesetzung wurde durch dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr sowie durch die Freiwillige Feuerwehren Oberisling und Graß sichergestellt, um den Grundschutz im Stadtgebiet weiterhin zu gewährleisten. Während der Wachbesetzung kam es zu zwei Paralleleinsätzen, darunter eine ausgelöste Brandmeldeanlage sowie eine Ölspur.
GUTSCHEINE UND EINKAUFS-ERMÄSSIGUNGSCODES!
5.000 Marken | Fireworld.at/Gutscheine
