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Bayern: Unfall bei Lade- bzw. Pumparbeiten – mehrere hundert Liter Bitumen ausgelaufen

ORTENBURG, LKR. PASSAU (BAYERN): Am Donnerstag, dem 20. August 2026, ereignete sich gegen 12.30 Uhr bei einem Pumpvorgang im Ortsteil Maierhof in Ortenburg ein Unfall, bei dem mehrere hundert Liter Bitumen ausgelaufen sind und zusätzlich die Gefahr bestand, dass die klebrige schwarze Masse in die unweit entfernte Wolfach gelangen könnte.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war über mehrere Stunden mit der Gefahrenbeseitigung beschäftigt, eine akute und konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Auch das Wasserwirtschaftsamt und der Gefahrguttrupp der Niederbayerischen Polizei waren in den Einsatz eingebunden.

Der aus dem nördlichen Landkreis Passau stammende 45-jährige Fahrer eines Lkws wollte an besagter Örtlichkeit im Zuge von Entladearbeiten Bitumen in eine dafür vorgesehene Vorrichtung pumpen, als plötzlich aus noch ungeklärten Gründen der dazu verwendete Schlauch platzte und die Masse in einen unmittelbar in der Nähe befindlichen Regenschacht floss. Dieser Regenschacht führte nach mehreren Metern in einen Flurgraben und dieser wiederum in die unweit entfernte Wolfach.

Um zu verhindern, dass sich das Bitumen weiter ausbreitet, haben die Feuerwehren aus Ortenburg und Söldenau sowohl im Regenschacht, als auch im Flurgraben unverzüglich mehrere Ölsperren errichtet und mehrere Deckel abgedichtet. Nach derzeitigem Stand gelangte Bitumen zwar in den Regenschacht, jedoch nur sehr wenig Öl-/Wassergemisch letztendlich in den Flurgraben. In die Wolfach floss die Masse bis dato zu keiner Zeit.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, das Ausmaß des Schades und somit auch die Höhe des Sachschadens können derzeit noch nicht beziffert werden. Die Feuerwehren waren mit rund 15 Einsatzkräften, die Polizei mit zwei Streifen vor Ort. Auch Bürgermeister Stefan Lang aus Ortenburg machte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Sowohl Beamte des Gefahrguttrupps des Polizeipräsidiums Niederbayern mit Sitz in Deggendorf, als auch Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes wurden, insbesondere zur Prüfung etwaiger Verstöße gegen bestehende Vorschriften in die Ermittlungen eingebunden. Die weitere Sachbearbeitung obliegt den Ermittlern der Polizeiinspektion Vilshofen a. d. Donau. Bei Vorliegen weiterer nennenswerter Erkenntnisse wird nachberichtet.

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