Etwas über 200 Unwetter-Einsätze in Teilen Oberösterreichs am 21. August 2026
OBERÖSTERREICH: Am Nachmittag des 21. August 2026 zog ab etwa 17 Uhr über Teile Oberösterreichs ein Unwetter. Insgesamt waren in den vier Stunden 130 Feuerwehren mit ca. 2500 Einsatzkräften bei rund 220 Hilfeleistungen im Einsatz.
Laut Bericht des Landes-Feuerwehrkommandos hat sich die Unwetterfront wie prognostiziert von Westen kommend nach Osten hin über nahezu das gesamte Bundesland gezogen. Hauptbetroffen sind die Bezirke Braunau, Grieskirchen, Ried und Schärding. Einsatzschwerpunkte sind u.a. die Gemeinden Kallham, Andorf und Neumarkt im Hausruckkreis. In Neumarkt im Hausruckkreis wurden innerhalb von 15 min 50 l/m² Niederschlag registriert. In Wolfsegg wurde eine Windböe mit einem Höchstwert von 107 km/h erfasst.
Die Schwerpunkte der Feuerwehren gliedern sich in zwei Hauptbereiche. Diese sind einerseits die Beseitigung von Sturmschäden (Dachsicherungen, Baum auf Straße, Baum in Gebäude, …). Andererseits die Linderung der Auswirkungen von Überflutungen (Gebäude, Keller, Straßen, …). Die Einsätze verteilen sich dabei ca. zu je 50 %.

Ein besonderer Einsatz, waren eine Menschenrettung am Wolfgangsee, welche aufgrund des Sturms nicht bzw. nur sehr erschwert möglich war. Die Person wurde, durch gleichzeitig alarmierte Kräfte aus dem Bundesland Salzburg (FF St. Gilgen und ÖWR St. Gilgen), gerettet.
In Linz musste beispielsweise das Urfahraner Jahrmarktgelände während des Krone-Festes vorübergehend geräumt werden.
Schadensfälle
- Menschenrettung Gewässer
- regionale Überflutungen
- umgestürzte Bäume auf Verkehrswege
- überflutete Straßen und Gebäude
- Sturmschäden auf Dächern
Arbeiten der Feuerwehren
- Menschenrettung auf Gewässer
- Freimachen von Verkehrswegen
- Pumparbeiten nach Überflutungen
- Beseitigen von Sturmschäden

