USA: Rund 20 Hektar Vegetationsfläche bei Fort Worth in Flammen – Häuser bedroht
FORT WORTH (USA): Bei extremer Hitze stand am Samstagnachmittag, 22. August 2026, eine größere Gras- und Buschfläche im Westen der texanischen Millionenstadt Fort Worth in Flammen. Das Feuer breitete sich unmittelbar neben dem Wohngebiet Montserrat aus und bedrohte mehrere Häuser. Die Feuerwehr erhöhte aufgrund der Lage frühzeitig auf eine zweite Alarmstufe.


Gegen 14.40 Uhr ging bei der Feuerwehr von Fort Worth die Meldung über einen größeren Vegetationsbrand im Bereich des Montserrat-Wohngebietes ein. Die Besatzung von Engine 23 traf als erste Einheit ein und stellte fest, dass bereits eine rund 50 Acres große, unbebaute Gras- und Buschfläche brannte.


Da sich das Feuer in unmittelbarer Nähe mehrerer Wohnhäuser ausgebreitet hatte, ging die Feuerwehr offensiv gegen die Flammen vor. Für den Vegetationsbrand wurde eine zweite Alarmstufe ausgelöst und damit zusätzliche Kräfte zur Einsatzstelle beordert. Ergänzend zum Löschangriff am Boden wurde auch eine Aerial Ladder eingesetzt. Über das Hubrettungsfahrzeug konnte Wasser aus erhöhter Position auf den Brandbereich abgegeben werden.


Der Einsatz wurde zusätzlich durch außergewöhnlich hohe Temperaturen erschwert. Der National Weather Service hatte für Fort Worth eine Warnung vor extremer Hitze ausgegeben. Kurz nach Beginn des Einsatzes wurden in Fort Worth Temperaturen von rund 40 Grad Celsius gemessen, der Hitzeindex lag noch etwas höher.


Rund vier Stunden waren die Einsatzkräfte unter diesen Bedingungen mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Verletzte wurden nicht gemeldet. Auch ein Übergreifen des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser ist nach den vorliegenden Informationen nicht bekannt.


