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Nö: Pkw-Vollbrand im Stau auf der Westautobahn

PÖCHLARN (NÖ): Zu einem gefahrvollen Zwischenfall kam es am Donnerstagnachmittag, dem 27. August 2026, auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Wien. Nach einem Verkehrsunfall bei Melk hatte sich ein kilometerlanger Rückstau gebildet. Im zähflüssigen Verkehr zwischen den Anschlussstellen Pöchlarn und Melk geriet plötzlich ein Pkw in Brand.

Die zuständige Freiwillige Feuerwehr Pöchlarn wurde umgehend durch die Bereichsalarmzentrale mittels Sirene alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wies eine weithin sichtbare, dunkle Rauchsäule den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle.

Bei der Ankunft der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Ein Atemschutztrupp leitete unverzüglich einen Löschangriff unter schwerem Atemschutz ein. Durch das rasche und gezielte Eingreifen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die beiden Fahrzeuginsassen reagierten umsichtig, konnten den Wagen rechtzeitig auf den Pannenstreifen steuern und verlassen. Sie blieben erfreulicherweise unverletzt.

Nach der Erstbrandbekämpfung wurde das Wrack intensiv weiter gekühlt. Die Einsatzkräfte führten umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, um sämtliche Glutnester zu beseitigen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. In enger Zusammenarbeit mit der ASFINAG folgten im Anschluss die Aufräum- und Reinigungsarbeiten der stark verschmutzten Fahrbahn. Der völlig ausgebrannte Pkw wurde geborgen und auf einem gesicherten Abstellplatz hinterlegt.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A1 in Fahrtrichtung Wien komplett gesperrt werden, was den bestehenden Rückstau erheblich verlängerte. Von der Autobahnpolizei wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet: Der Verkehr wurde bei der Anschlussstelle Pöchlarn abgeleitet und über die B1 zur Auffahrt Melk geführt.

Doku NÖ

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