Bayern: Mann bei Kellerbrand in München schwer verletzt
MÜNCHEN (BAYERN): Am Mittwochabend, 2. September 2026, ist es im Stadtteil Ramersdorf in München zu einem Kellerbrand gekommen. Eine Person wurde dabei schwer und eine weitere leicht verletzt.
Als das kürzlich in Dienst gestellte Vorauslöschfahrzeug (VLF) als erstes Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, drang bereits Rauch aus dem Mehrfamilienhaus in der Rosenheimer Straße. Ein Anwohner unternahm vom Durchgang zum Innenhof aus Löschversuche mit einem Wasserschlauch. Im Keller des Gebäudes befand sich noch ein 35-jähriger Mann, der um Hilfe rief.
Die Einsatzkräfte des VLF leiteten umgehend eine Menschenrettung ein. Außerdem brachten sie die Person im Durchgang ins Freie. Anschließend wurden die Flammen im Keller mit einem Hohlstrahlrohr bekämpft, das Gebäude entraucht und alle Wohneinheiten kontrolliert. Der 35-jährige Mann, der sich im Keller aufgehalten hatte, wurde mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Eine 38-jährige Bewohnerin des Hauses erlitt eine Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte sie ebenfalls in ein Münchner Krankenhaus.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.
