D: Wassereinbruch auf Krabbenkutter im Hafen Wremen
WREMEN (DEUTSCHLAND): Am Samstagmorgen, dem 5. September 2026, kam es im Hafen von Wremen zu einem Wassereinbruch in den Maschinenraum eines Krabbenkutters.
In der Nacht vom 04. auf den 05.09.2026 geriet möglicherweise eine Leine des Kutters an der Pier fest. Mit der auflaufenden Tide neigte sich das Fahrzeug dadurch und nahm Wasser an Deck. In der Folge gelangten über eine Luftleitung im Bereich des Krabbenkochers eine größere Menge Wasser in den Maschinenraum. Die alarmierte Feuerwehr pumpte den Maschinenraum aus. Dabei wurden rund drei Kubikmeter ölhaltiges Wasser aufgenommen und anschließend einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Zu einem Austritt von Betriebsstoffen in das Hafengewässer kam es nicht.
Der Kutter schwamm im weiteren Verlauf wieder vollständig auf. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand lediglich ein Schaden an einem Stromerzeugungsaggregat. Die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr sprach eine Festhalteverfügung für das Fahrzeug aus. Diese bleibt bis zur vollständigen Reparatur beziehungsweise bis zur Wiederherstellung der erforderlichen Betriebssicherheit bestehen.
Die Wasserschutzpolizei ist unter anderem für die polizeiliche Aufnahme und Bearbeitung von Schiffsunfällen zuständig. Dabei arbeitet sie eng mit den zuständigen Fachbehörden zusammen. Hierzu gehören insbesondere die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr sowie bei entsprechend untersuchungsrelevanten Schiffsunfällen die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU). Ziel ist es, Unfallhergänge festzustellen, mögliche Verstöße zu prüfen und die für die Sicherheit der Schifffahrt zuständigen Stellen frühzeitig einzubinden.
