Nö: Menschenrettungen nach Kollision mit Pkw und Wohnwagen-Gespann auf A 1 bei Melk
MELK (NÖ): Am Donnerstagmittag, den 15. Oktober 2026, wurde die Feuerwehr Melk mittels Sirene zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 in Fahrtrichtung Salzburg alarmiert. Aus derzeit noch ungeklärten Gründen kam es zwischen zwei Pkw, wobei eines der Fahrzeuge einen Wohnwagenanhänger zog, zu einer Kollision.

Durch den Zusammenstoß kippte das Gespann um und blieb seitlich auf der Fahrbahn liegen. Über die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich wurden das Rote Kreuz Melk, der Samariterbund Pöchlarn, der Notarzthubschrauber Christophorus 2 aus Krems sowie der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes St. Pölten zur Unfallstelle alarmiert.

Bereits während der Anfahrt wurde mitgeteilt, dass sich insgesamt drei Personen in den Unfallfahrzeugen befanden. Daraufhin wurde die Alarmstufe der Feuerwehr von T2 auf T3 erhöht und zusätzlich die Feuerwehr Spielberg-Pielach alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits ein Polizeifahrzeug vor Ort.

Die Polizisten, darunter auch ein Beamter mit Sanitäterausbildung, der Sondereinheit SIG, begannen unmittelbar nach dem Unfall mit der Versorgung der verletzten Personen und betreuten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Feuerwehr Melk musste insgesamt zwei Personen mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte aus dem seitlich liegenden Fahrzeug befreien. Die dritte Person war im zweiten Pkw eingeschlossen und musste ebenfalls von der Feuerwehr befreit werden.


Nach der erfolgreichen Menschenrettung konnten alle drei Verletzten dem Rettungsdienst und dem Notarzt zur weiteren Versorgung übergeben werden. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurden zwei Patienten mit Rettungsfahrzeugen in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine weitere Person wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 in ein Krankenhaus geflogen.

In weiterer Folge führten die Feuerwehren Melk und Spielberg-Pielach die Fahrzeugbergungen durch. Gemeinsam mit der ASFINAG wurde anschließend die Unfallstelle gereinigt. Während der Menschenrettung und der anschließenden Bergungsarbeiten musste die A1 in Fahrtrichtung Salzburg zwischen den Anschlussstellen Melk und Pöchlarn vollständig gesperrt werden. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten konnte die Polizei die Autobahn wieder für den Verkehr freigeben.


