D: Kleine Explosion in Bremen verursacht erheblichen Schaden
BREMEN (DEUTSCHLAND): Eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus führte am Donnerstag, den 29. Oktober 2026, in Bremen zu einem Feuerwehr-Einsatz im Ortsteil Horn. Die Druckwelle beschädigte eine Fensteranlage mit integrierter Tür sowie Teile der Hausfassade. Ausgangspunkt für die Explosion war vermeintlich eine kleine Gaskartusche, die genaue Ursache wird im Nachgang ermittelt. Verletzt wurde niemand.
„Explosion in Mehrfamilienhaus, Hauswand weggeflogen“ – als die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle mit dieser Meldung gegen 12:20 Uhr ein Großaufgebot der Feuerwehr alarmierte, mussten die Einsatzkräfte von einem dramatischen Einsatz ausgehen. Die ersten Einheiten vor Ort konnten die Lage etwas relativieren, obwohl der Schaden natürlich trotzdem erheblich war. Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um ein zweigeschossiges Wohngebäude. Das große Fenster-Tür-Element einer Erdgeschoss-Wohnung war aus der Hauswand gerissen, Teile der Fassade und der Dämmung ebenfalls beschädigt.
Das Gebäude war bereits weitestgehend geräumt. Die Feuerwehrleute gingen zur umfassenden Kontrolle der betroffenen Wohneinheit und des Gesamtgebäudes vor. Eine Person musste kurzzeitig vom Rettungsdienst betreut werden, hatte aber keine Verletzungen erlitten. Nach Einschätzung der Feuerwehr bestand keine Einsturzgefahr an dem Gebäude, dennoch zog das Wohnungsunternehmen im Nachgang zum Feuerwehr-Einsatz einen Statiker hinzu.
Vor Ort tätig waren vor allem die Einheiten der Feuer- und Rettungswache 7. Aufgrund der angenommenen Lage rückten zunächst auch Einsatzkräfte der Wachen 1, 2 und 7 sowie die Freiwillige Feuerwehr (FF) Bremen-Lehesterdeich, die ehrenamtliche Facheinheit Informations- und Kommunikationstechnik und die Rüsteinheit der FF Huchting an.
