Schweiz: Tödlicher Stromschlag an Bahntrafostation in Cham
CHAM (SCHWEIZ): Am Sonntagmorgen, dem 1. November 2026, ist beim Bahnhof Cham ein Mann in einer Trafostation durch einen Stromschlag tödlich verletzt worden. Die Ermittlungen laufen.
Kurz nach 10:00 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung über einen schweren Unfall in einer umzäunten Trafostation der SBB beim Bahnhof Cham ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass sich ein Mann in einem umzäunten Bereich der Anlage befand. Er hatte einen Stromschlag erlitten und erlag seinen Verletzungen.
Wegen der bestehenden Gefahr eines Stromschlags konnten die Einsatzkräfte vorerst nicht zu dem Mann gelangen. Um eine sichere Bergung zu gewährleisten, schalteten Spezialisten der SBB die Anlage zunächst stromlos. Aus Sicherheitsgründen musste zudem die Stromversorgung des Bahnhofs Cham für den Zugverkehr während rund 50 Minuten unterbrochen werden. Dies hatte für mehrere Stunden erhebliche Einschränkungen und Verspätungen im Bahnverkehr zur Folge. Wie es zu dem tödlichen Vorfall kam, ist derzeit noch nicht vollständig geklärt und bildet Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Ebenfalls im Einsatz standen neben der Zuger Polizei die Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), der Rettungsdienst Zug RDZ mit einem Notarzt sowie Spezialisten der SBB Intervention mit einem Lösch- und Rettungszug.
