Tirol: Wie moderne Öffentlichkeitsarbeit die Arbeit der Feuerwehren im Bezirk Schwaz sichtbar macht
BEZIRK SCHWAZ (TIROL): Von der Einsatzmeldung in der Zeitung bis zur unmittelbaren Information über digitale Kanäle: Die Kommunikation der Feuerwehren hat sich grundlegend verändert. Eines ist geblieben: Die Menschen und ihre Leistungen stehen im Mittelpunkt.
Während früher oft erst die nächste Zeitungsausgabe über einen Einsatz informierte, erreichen heute Nachrichten, Fotos und Videos innerhalb kürzester Zeit die Öffentlichkeit. Damit haben sich auch die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit im Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz erweitert. Öffentlichkeitsarbeit bedeutet längst mehr als Einsatzberichte. Sie gibt Einblicke in den Feuerwehralltag, vermittelt Hintergründe und zeigt, wie viel freiwilliges Engagement, Ausbildung und Organisation hinter der Einsatzbereitschaft stehen.
„Diese Arbeit bedeutet für uns weit mehr, als über Einsätze zu berichten. Wir wollen die Menschen hinter der Uniform zeigen, Einblicke in die Arbeit unserer Feuerwehren geben und sichtbar machen, wie viel Engagement und Ausbildung hinter dem Ehrenamt stehen. Dabei möchten wir informieren, Verständnis schaffen und die Begeisterung für die Feuerwehr weitertragen“, erklärt Marcel Kreidl, Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit des BFV Schwaz.
Gemeinsam mehr erreichen
Ein wichtiger Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Medien. Durch den Austausch mit Zeitungen, Online-Redaktionen sowie Radio- und Fernsehsendern werden Einsatzinformationen, Hintergrundberichte und Geschichten aus dem Feuerwehrwesen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ergänzend dazu bilden die Homepage sowie Facebook, Instagram und WhatsApp die eigenen Informationskanäle des Bezirks-Feuerwehrverbandes. Sie vermitteln aktuelle Meldungen, Veranstaltungshinweise und Einblicke in das vielfältige Feuerwehrgeschehen.
Bilder erzählen Geschichten
Ein starkes Bild vermittelt oft mehr als viele Worte. Es zeigt nicht nur das Einsatzgeschehen, sondern vor allem die Menschen dahinter. Mit „FireFrames | Bezirk Schwaz“ auf Instagram wird dieser fotografische Blick erweitert. Im Mittelpunkt stehen Feuerwehrmitglieder, Fahrzeuge, Ausrüstung und besondere Momente aus dem Feuerwehralltag. Das Projekt ergänzt die klassische Berichterstattung um eine eigene visuelle Perspektive.
Feuerwehr zum Hören
Auch das gesprochene Wort eröffnet neue Möglichkeiten. Mit „Funkgespräch | Der Feuerwehrpodcast des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz“ kommen Feuerwehrmitglieder und Persönlichkeiten aus dem Feuerwehrwesen zu Wort. Sie erzählen von ihren Aufgaben, Erfahrungen und persönlichen Beweggründen. Ob Medienbericht, Foto, Video oder Podcast: Unterschiedliche Formate sprechen unterschiedliche Menschen an. Entscheidend ist, Geschichten authentisch, verständlich und verantwortungsvoll zu vermitteln.
Sichtbarkeit schafft Vertrauen
Gute Pressearbeit schafft Verständnis für die Arbeit der Feuerwehren, stärkt das Vertrauen in die Organisation und kann junge Menschen für das Ehrenamt begeistern. Gerade bei der Einsatzberichterstattung braucht es jedoch besondere Sorgfalt. Persönlichkeitsrechte, der Schutz Betroffener und die Abstimmung mit der Einsatzleitung haben oberste Priorität. Nicht alles, was fotografiert oder gefilmt werden kann, gehört auch veröffentlicht.
Die Aufgabe bleibt, die Wege verändern sich
Die Medienlandschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Plattformen und Formate eröffnen zusätzliche Möglichkeiten. Der Kern der Öffentlichkeitsarbeit bleibt jedoch derselbe: informieren, Verständnis schaffen und die Leistungen der Feuerwehrmitglieder sichtbar machen. Denn hinter jeder Einsatzmeldung, jedem Foto und jeder Geschichte stehen Menschen, die ihre Freizeit investieren, Verantwortung übernehmen und für andere da sind. Was sich verändert, ist nicht unsere Aufgabe – sondern die Art, wie wir sie sichtbar machen.
Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz


