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Feuerwehr rettete Base-Jumper

Deutschland: Mit einem waghalsigen – aber illegalen – Sprung von einem Münchener Hochhaus rief ein österreichischer Student in der Nacht auf Samstag die deutsche Feuerwehr auf den Plan. Der Basejumper aus Weißenbach bei Liezen in der Steiermark stürzte von dem im Bau befindlichen 146 Meter hohen Uptown-Tower.

Dabei wurde der Steirer von einer Windböe erfasst und verfing sich mit seinem Fallschirm in etwa 45 Metern Höhe an einem Kran. Hilflos und in größter Lebensgefahr setzten er und sein 27-jähriger Begleiter aus Admont in der Steiermark Notrufe ab. Höhenretter der Münchner Feuerwehr bargen den Extremsportler mit starker Unterkühlung, teilten die Beamten mit.

Die Feuerwehr-Spezialisten für solche Einsätze mussten zur Rettung des Verunglückten die Hochhaus-Fassade im zehnten Stockwerk gewaltsam öffnen. Von dort ließ sich ein erfahrener Feuerwehrmann und Bergführer zu dem bereits stark unterkühlten Springer hinunter und sicherte ihn.

Anschließend seilten die Rettungskräfte die beiden ab. Am Boden angekommen, nahm die Polizei den Freizeit-Abenteurer in Gewahrsam. Die Beamten gehen von einer gut geplanten Aktion aus. Den Studenten erwartet neben einer Geldstrafe und der Übernahme der Einsatzkosten nun auch noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz. „Das wird teuer“, sagte ein Feuerwehr-Sprecher.

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