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Neuausschreibung von Adonis in Vorbereitung

Österreich: Nach Beendigung des Projektes „Adonis“ (Austrian Digital Operating Network for Integrated Services) im Juni dieses Jahres arbeitet das Innenministerium weiter an einer österreichweiten Umsetzung des seit 1997 angestrebten digitalen Funks innerhalb der Exekutive, den Ländern, Ministerien und den Einsatzorganisationen.

Alle Einsatzorganisationen müssen in Lage sein, gemeinsam und von einem High-Tech-Funksystem unterstützt, die Einsätze effizient und koordiniert durchzuführen. Nach intensiven Gesprächen zwischen Innenministerium und dem Land Tirol wird nun gemeinsam mit Tirol als Vorreiter eine Neuausschreibung für den Aufbau und Betrieb eines digitalen Funknetzes vorbereitet. Details zur weiteren Vorgangsweise werden in den nächsten Wochen festgelegt.

Weiters strebt das Innenministerium eine rasche und enge Koordination und Zusammenarbeit mit den Blaulichtorganisationen und den übrigen Bundesländern an. Ein digitales Funksystem stellt heute ein essentielles Werkzeug für alle Blaulichtorganisationen dar, um im Einsatzfall sowohl der täglichen Routine, als auch im Katastropheneinsatz ein effizientes Mittel zur Kommunikation zur Verfügung zu haben. Dabei muss insbesondere großer Wert auf die organisationsübergreifende Kommunikation gelegt werden, die in der heutigen Einsatzabwicklung durch die analoge Technologie noch nicht möglich ist.

Gegenwärtig sind die Funkanlagen der einzelnen Blaulichtorganisationen untereinander inkompatibel: Rettung, Feuerwehr und Exekutive können vor Ort nicht miteinander funken. Da Einsatzleitungen bei Großeinsätzen dadurch heute vor Kommunikationsproblemen stehen und an der raschen und effizienten Planung und Durchführung behindert werden, wird in den Aufbau digitaler Funksysteme investiert. Sie bieten außerdem zukunftssichere Optionen im Bereich der Datenkommunikation. Professionelle Einsatzleitung, Übermittlung von Texten, Daten, Bildern, Plänen sind für die Blaulichtorganisationen von großer Bedeutung.

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