3 Tote und 5 Verletzte bei schwerem Autobahnunfall
Kuchl (Sbg): Hatten in dieser Woche drei Linzer bei einem Verkehrsunfall an gleicher Stelle noch unheimliches Glück und konnten nach einem Überschlag von der Freiw. Feuerwehr Kuchl fast unverletzt aus dem Fahrzeug befreit werden, so endet ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen am Sonntag, dem 21. Dezember 2003, wesentlich tragischer.
Vor gut einem Jahr passierte auf der Tauernautobahn bei Kuchl ein Verkehrsunfall mit vier Toten und fünf Verletzten. Ein fast gleiches Unfallsszenario wiederholte sich nun an der fast gleichen Stelle mit dem fast gleichen Ablauf:

Ein Urlauberauto, Richtung Norden – Salzburg fahrend, kommt wahrscheinlich durch Übermüdung von der Fahrbahn ab, verreißt das Fahrzeug nach links, durchschlägt die Mittelleitschiene, wird in die Höhe katapultiert, streift im Flug ein entgegenkommendes Fahrzeug am Dach und prallt dann frontal auf ein drittes Fahrzeug. Der Unfallverursacher, ein Mercedes wird in der Mitte auseinander gerissen. Zwei Insassen versterben sofort, ein dritter verstirbt im Krankenhaus. Weitere vier Personen werden verletzt, das Rote Kreuz ist mit Notärzten, Helfern, zahlreichen Fahrzeugen und zwei Hubschraubern vor Ort.
Da ein Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräte nicht erforderlich ist, werden durch die Freiwillige Feuerwehr Kuchl die Lage erkundet, die Absperrmaßnahmen durchgeführt und der Brandschutz aufgebaut. Die Mithilfe bei der Betreuung der Verletzten, bei den Aufräumungsarbeiten und bei den Ermittlungen der Exekutive sind selbstverständlich. Die Autobahn war in beiden Richtungen ca. 2 Stunden gesperrt. In den Feuerwehrhäusern beim Löschzug Jadorf und bei der Hauptwache Markt werden nach dem Einrücken noch Besprechungen durchgeführt um den Einsatz besser verarbeiten zu können.
Feuerwehr Kuchl (mit Löschzug Jadorf) Alarmierung: 12:18 Uhr, Einsatzende 14:44 Uhr, 4 Fahrzeuge mit 45 Mann, Einsatzleiter: HBI Rupert Unterwurzacher (Ortsfeuerwehrkommandant).
