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Feuerwehrtaucher im Einsatz tödlich verunglückt!!!

Litschau (Nö): Bei einer Such-Einsatz im Herrensee bei Litschau im Waldviertel hat einer der beteiligten Feuerwehrtaucher tödliche Verletzungen erlitten. Auch der 54-jährige Vermisste, nach dem gesucht worden war, konnte nur noch tot geborgen werden. Der 54-jährige vermisste Wiener mit Zweitwohnsitz in Litschau wurde in einem Teich in der Nähe des Herrensee gefunden.

Zuletzt war der Abgängige am Samstagabend gesehen worden. Der 54-jährige Wiener hatte geplant, mit dem Postbus am Sonntag in die Bundeshauptstadt heim zu fahren. Der Chauffeur, ein Bekannter des Abgängigen, hatte den Ertrunkenen beim geplanten Treffpunkt vermisst. Vom plötzlichen Verschwinden des Mannes hat die Gendarmerie Litschau erst am Sonntag erfahren und eine Suchaktion gestartet. An dieser beteiligten sich auch fünf Feuerwehrtaucher.

Einer davon, ein 35-jährige Feuerwehrtaucher aus Mautern bei Krems, wurde bei der Suchaktion in drei Metern Tiefe durch einen starken Sog gegen eine Schleusenwand gedrückt. Dort ist er steckengeblieben und hat das Bewusstsein verloren. Ein Kollege hat ihn gefunden und an die Oberfläche des Sees gebracht. Der Taucher wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Gmünd geflogen wo er seinen Verletzungen erlag.

Info des Nö. Landes-Feuerwehrverbandes:
Bei der Suche nach einem Vermissten verstarb am 9.2.2004 der 35-jährige Feuerwehrtaucher Werner Koppensteiner von der Betriebsfeuerwehr Dynea Krems. Die Tauchgruppe Nord des Nö. Landes-Feuerwehrverbandes wurde zur Unterstützung örtlicher Kräfte im Herrensee bei Litschau eingesetzt. Die fünf alle sehr erfahrenen Taucher begannen in den Mittagsstunden mit der Unterwassersuche. Werner Koppensteiner geriet in ein Wehr und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Den Sicherungstauchern gelang es schließlich – nach Öffnen des Wehrs – ihren Kameraden zu befreien. Trotz sofortiger Reanimation durch den Notarzt kam für Werner Koppensteiner jede Hilfe zu spät. Der Verstorbene hinterlässt Frau und drei Kinder. Beruflich war er Chemielaborant bei der Firma Dynea in Krems tätig. Bereits 1985 trat er in die Betriebsfeuerwehr der damaligen Krems Chemie ein und wurde 1998 zum Leiter des Verwaltungsdienstes ernannt. Werner Koppensteiner besucht insgesamt 30 Lehrgänge. Sein besonderes Interesse neben dem Betriebsbrandschutz galt dem Tauchdienst. Nach der Absolvierung der Tauchausbildung samt allen Fortbildungen war er Einsatztaucher bei der Tauchgruppe Nord des NÖ Landes-Feuerwehrverbandes. Der Nö. Landes-Feuerwehrverband und alle Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich sind bestürzt über den tragischen Unfall. Die Sorge gilt jetzt den Hinterbliebenen. Der Schock bei dem am Einsatz beteiligten Tauchern und Feuerwehrmitgliedern sitzt tief, sie werden psychologisch betreut.

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