Katzenpfütze im Bett löste Brand aus
Linz (Oö): Eine Katzenpfütze im Ehebett hat in einer Wohnung in der Linzer Gstöttnerhofstraße indirekt zu einem Schlafzimmerbrand geführt. Ein Heizlüfter, der die Matratze trocknen sollte, fiel um und setzte das Bettzeug in Brand. Drei Menschen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.
Es begann mit einer kleinen übelriechenden Pfütze. Der Stubentiger hatte im Bett der Eheleute sein kleines Geschäft verrichtet. Die Wäsche wurde gewaschen und auch die Matratze musste nass gereinigt werden, um den Gestank herauszubringen.
Damit die Bettunterlage am Abend aber wieder trocken sein würde, stellten die Bewohner gleich beim Bett einen Heizlüfter auf. Der dürfte dann umgefallen sein und dabei Matratze, Bettlaken und Kissen in Brand gesteckt haben. Das Ehepaar hielt sich zu der Zeit in Wohnzimmer und Küche auf und bemerkte den Brand erst, als der Strom ausfiel und Radio und TV-Gerät plötzlich nicht mehr funktionierten.
Inzwischen hatte auch ein Nachbar das Feuer bemerkt und klopfte an die Wohnungstür. Gemeinsam versuchten die drei das Feuer mit Wasser zu bekämpfen. Dabei dürfte alle drei eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten haben. Sie wurden zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr übernahm schließlich mit schwerem Atemschutz die Rest-Löscharbeiten.
