Großfeuer auf der Sperrmülldeponie
St. Pölten (Nö): Eine dichte Rauchsäule stand gestern – 18. Mai 2004 – über der Mülldeponie in St. Pölten. 160 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr kämpften gegen die Flammen. Der immer wieder drehende Wind erschwerte jedoch die Löscharbeiten. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von rund 1.000 Quadratmetern, im betroffenen Deponieabschnitt ist Sperrmüll zwischengelagert.
‚Wir gehen wegen der dichten Rauchgase nur mit schweren Atemschutz vor und haben vier leistungsstarke Wasserwerfer im Einsatz. Zusätzlich arbeiten wir mit etlichen Schlauchleitungen‘, beschreibt Einsatzleiter Brandrat Dietmar Fahrafellner von der FF St. Pölten-Stadt die Lage.

Eine weiteres Erschwernis stellte die Wasserversorgung im Bereich der Deponie ‚Am Ziegelofen‘ dar. Von den umliegenden Hydranten wurden zahlreiche Schlauchleitungen aufgebaut, die freiwilligen Helfer haben mehrere Kilometer Schläuche ausgerollt, um ihre Kameraden an vorderster Front optimal zu unterstützen. In St. Pölten ist man auf derartige Fälle bestens vorbereitet, nach einem Großbrand im Jahr 2002 wurden drei leistungsstarke Hydrantennetze zusätzlich errichtet.
12 Freiwillige Feuerwehren aus zwei Abschnitten 160 Mitglieder 39 Fahrzeuge (darunter zahlreiche Spezialfahrzeuge) standen im Einsatz.
