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Verbrennungen durch Notstromaggregat

St. Donat (Ktn): Großalarm gab es in der Nacht zum Sonntag, 27. Juni 2004, für die Feuerwehren des Bezirkes St. Veit/Glan. Eine Lagerhalle stand in Vollbrand. Kurzzeitig wurde sogar Umweltalarm geben. Der Schaden könnte bis zu vier Millionen Euro betragen. Ein Feuerwehrmann wurde schwer verletzt.

Kurz nach 21.00 Uhr wurde am Samstag der Alarm ausgelöst. Über der Halle eines Unternehmens, das Pellets-Heizungen erzeugt, habe ein riesiger Rauchpilz gestanden, der ‚bis Klagenfurt zu sehen war‘, sagte Manfred Elsbacher, der Kommandant der Feuerwehr aus St. Donat. Er war einer der Ersten am Brandort: ‚Wir haben sofort Alarmstufe 3, also Abschnittsalarm, gegeben, das war uns allen sofort klar. 17 Feuerwehren mit mehr als 200 Leuten waren im Einsatz. Die Flammen haben dann bis zu 30 Meter hoch in den Himmel geschlagen. Die Stahlträger der Halle haben sich durch die Hitze durchgebogen, die Halle war völlig instabil. Es wäre lebensgefährlich gewesen, das Feuer von innen zu bekämpfen, daher haben wir auch nicht genau gewusst, was in der Halle gelagert worden ist.‘

Da der Verdacht bestand, dass giftige Stoffe freigesetzt werden hätten können, wurden die Bewohner um 22.00 Uhr übers Radio aufgefordert, die Fenster zu schließen. eine halbe Stunde später konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. Gegen 23.00 Uhr kam es dann zu einem tragischen Unfall: Im Zuge der Löscharbeiten wollte ein Feuerwehrmann den Tankinhalt eines Notstromaggregates eines Tanklösch-Fahrzeuges kontrollieren. Durch den Hitzestau kam es zu einer Explosion, Sekunden später stand das Auto in Vollbrand. Der Feuerwehrmann hat Verbrennungen 2. und 3. Grades an den Händen und im Gesicht erlitten.

Bis weit nach Mitternacht dauerte es, bis der Brand gelöscht werden konnte. Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser konnte verhindert werden. Der Grund für den Brand ist noch nicht bekannt, der entstandene Schaden könnte ersten Schätzungen der Gendarmerie zufolge bis zu vier Millionen Euro betragen.

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