Folgenschwerer Auffahrunfall forderte ein Menschenleben
Bei einem Unfall auf der Südautobahn bei St. Andrä im Lavanttal ist eine 43 Jahre alte Hebamme aus Villach getötet worden. Es handelte sich um einen Auffahrunfall, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren.
Ausgelöst hatte die Karambolage eine 27 Jahre alte Krankenschwester aus Klagenfurt. Sie fuhr aus unbekannter Ursache im Haberbergtunnel auf den Wagen der vor ihr fahrenden Hebamme aus Villach auf. Ein 34 Jahre alter Maurer aus Bleiburg (Bezirk Völkermarkt) konnte noch rechtzeitig stehen bleiben. Sein Fahrzeug wurde jedoch vom Auto eines nachkommenden 25 Jahre alten Lenkers aus St. Paul im Lavanttal (Bezirk Wolfsberg) gerammt und in die vorderen Autos geschleudert.
Die Wucht des Anpralls war so stark, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug des Bleiburgers gerissen und 50 Meter weit weg geschleudert wurde. Ein 28 Jahre alter Lenker aus Pesaro in Italien kollidierte mit dem Motorblock, sein Fahrzeug wurde dabei, wie alle anderen auch, total beschädigt. Die Rettungsmannschaften brauchten mehr als eine Stunde, bis sie die Opfer in dem Tunnel aus den Autowracks geborgen hatten. Für die Villacherin kam jede Hilfe zu spät, sie erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.
Der Maurer aus Bleiburg erlitt schwere Verletzungen, der Lenker aus St. Paul und eine bei ihm mitgefahrene 20 Jahre allte Frau aus St. Andrä wurden ebenso wie der italienische Autofahrer erheblich verletzt. Sie wurden von Rettungsfahrzeugen ins Spital nach Klagenfurt beziehungsweise Wolfsberg gebracht. Die Südautobahn war in Fahrtrichtung Klagenfurt bis 01.00 Uhr früh gesperrt, der Verkehr wurde über die Packer Bundesstraße umgeleitet. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ordnete zur genauen Rekonstruktion des Unfallherganges die Beschlagnahme sämtlicher Autowracks an.
