Technisch

Einsatzreiche Tage für die FF Stegen

Stegen (Südtirol): Mehrere Einsätze hielten die Wehrmänner der FF Stegen auf Trab. Am Donnerstag, dem 7. Oktober, platzte an einem Lkw gegen 10.00 Uhr eine Hydraulikleitung auf der Landesstraße nach Pfalzen. Da der Fahrer bis zur nächsten Ausweichstelle fuhr, erstreckte sich die Ölspur über ca. 300 m. Die FF Stegen wurde über die LNZ Bozen über Pager alarmiert.

Es wurden ca. 4 Säcke Bindemittel ausgebracht. Der Straßendienst sorgte danach für die fachgerechte Reinigung der Fahrbahn. Im Einsatz standen 3 Mann mit SRF für ca. 1 Stunde.

Am Freitag, dem 8.Oktober, musste am Nachmittag ein Wespennest in der Heilig-Kreuzstrasse entfernt werden. Am gleichen Tag kam gegen 23.00 Uhr ein Pkw-Lenker beim Überfahren der Holzbrücke am westlichen Dorfeingang auf dem regennassen Untergrund von der Fahrspur ab und krachte in das Geländer. Dieses verhinderte glücklicherweise, dass der Pkw nicht in die darunter vorbeifließende Ahr stürzte. Ein benachbarter Bauer sicherte mit seinem Traktor das Fahrzeug, welches bereits mit einem Vorderrad über dem Abgrund hing und alarmierte telefonisch den Kommandanten der FF Stegen. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde das Fahrzeug mit dem Traktor auf die Fahrbahn zurückgezogen und das Holzgeländer provisorisch repariert. Im Einsatz standen das SRF und 4 Mann für eine halbe Stunde.

Am Montag, dem 11. Oktober, hieß es um 05.53 Uhr über Pager: ‚Alarmstufe 4, Pkw über Absperrung in Straßengraben, unklare Angabe über Verletzte.‘. Nach einer kurzen Rücksprache mit der LNZ Bozen über den genauen Einsatzort rückten das SRF sowie das KDO an die Unfallstelle aus. Der Einsatzort lag am Kreuzungsbereich Nordring-Rienzfeldstraße auf der Höhe der Grundschule. In diesem Bereich wird gerade die Fernwärmeleitung verlegt und ist durch einen ampelgeschalteten Einbahnverkehr geregelt. Der Pkw-Lenker kam aus ungeklärter Ursache mit seinem Mitsubishi Pajero auf die Gegenfahrbahn, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, durchstieß die Absperrung und landete vornüber im ca. 2 m tiefen Aushubgraben.

Nachfolgende Autofahrer alarmierten die Rettungskräfte. Der Autofahrer entstieg dem Pkw jedoch unverletzt. Daher beschränkte sich die Aufgabe der Feuerwehr auf die Sicherung der Unfallstelle und des -wagens. Danach wurde mit dem Kran des SRF der vordere Teil des Wagens angehoben und mit der Seilwinde des Abschleppwagens auf festen Boden zurückgezogen. Im Einsatz standen das Weiße Kreuz und die Carabinieri von Bruneck sowie 10 Mann der FF Stegen für ca. 1 Stunde.

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