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113 Personen aus Gondeln befreit

Bei eisiger Kälte mussten am Sonntagabend 113 Menschen einzeln aus den Gondeln einer Bahn am Rettenbachferner bei Sölden abgeseilt wurden.

Nach der Rettungsaktion wurden weitere Details bekannt: Eine unbemannte Gondel war in die Tiefe gestürzt. Das gerissen Steuerungskabel verhängte sich an einer talwärts fahrenden Gondel und riss diese aus der Verankerung. Die Gondel donnerte in die Tiefe. Personen sind bei dem Absturz nicht zu Schaden gekommen – wie auch bei der anschließend Rettungsaktion.
Die Rettungsaktion war auf Grund der der eisigen Kälte und des starken Windes äußerst problematisch. Eine Bergung per Hubschrauber war unmöglich, deshalb mussten die 113 Personen einzeln aus ihren Gondeln abgeseilt werden. Kurz nach 21.00 Uhr, nach rund acht Stunden, konnten die letzten Menschen unverletzt und ohne Unterkühlungen aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Zu Panik soll es bei den Passagieren der Bahn nicht gekommen sein. Warum das Steuerungskabel gerissen ist, werden am Montag Seilbahntechniker überprüfen.

Quelle: ORF

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