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Bus-Brand im Schweizer Belchentunnel glimpflich ausgegangen

Schweiz: In voller Fahrt Feuer gefangen hat ein Autobus am Sonntagmorgen, 2. Jänner 2005, im Belchentunnel der A2. Der Chauffeur konnte anhalten; alle 58 Insassen blieben unverletzt. Der Tunnel musste zeitweise ganz gesperrt werden; es kam beidseits zu langen Staus.

Der Brand ist kurz vor 10 Uhr im Motorraum eines Busses mit deutschen Kontrollschildern ausgebrochen, wie ein Sprecher der Baselbieter Polizei auf Anfrage sagte. Der Chauffeur hielt den Bus nach etwa einem Kilometer Fahrt nach Süden im Tunnel an; die Passagiere brachten sich in den nächst gelegenen Seitengängen in Sicherheit.

Die beiden Chauffeure selbst konnten den Brand mit Handfeuerlöschern weitgehend ersticken. Die von beiden Seiten angerückte Feuerwehr löschte ihn dann ganz. Die Brandursache ist noch nicht genau bekannt; ein technischer Defekt wird angenommen. Die Carfahrt in einen französischen Alpen-Skiort ging im Ersatzbus weiter.

Der beschädigte Reisecar wurde gegen 11.30 Uhr aus dem Tunnel abgeschleppt. Der Tunnel sei nur geringfügig beschädigt, sagte der Polizeisprecher weiter. Das Dispositiv habe gut geklappt, und die Chauffeure hätten professionell gehandelt. Der Belchentunnel – ein Nadelöhr auf der Nord-Süd-Achse – war ab 12.38 Uhr wieder offen.

Bis dann hatte sich der Feiertags-Rückreiseverkehr indes schon bis Sissach respektive Egerkingen zurück gestaut. Schon kurz nach der Tunnelsperrung, unmittelbar nach der Brandmeldung, hatten die Behörden das während der Belchentunnel-Sanierung erprobte Infotafel-System zur Verkehrs-Umleitung via A3/Bözberg aktiviert.

Züricher Zeitung

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